Du müsstest nur 5 Minuten dabei sein – unser Inneres-Kind-Workshop

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Alle Infos zum Workshop findest du unter: https://www.stefanpeck.com/workshop/

Du müsstest nur 5 Minuten dabei sein – unser Inneres-Kind-Workshop

Die Koffer stehen noch herum. Wir sind gerade aus drei Wochen Urlaub zurück, die Waschmaschine läuft gefühlt ohne Pause und Katharina und ich stehen morgens im Badezimmer.

Dann schaut sie mich an:

„Du sag mal, was machen wir jetzt eigentlich mit dem Workshop im Oktober? Mir geht das schon den ganzen Urlaub durch den Kopf.“

Und ich merke sofort diesen Widerstand in mir.

Nicht gegen unseren Inneres-Kind-Workshop. Ganz im Gegenteil. Diese vier Tage sind für uns eines der Herzstücke unserer Arbeit.

Mein Problem ist ein anderes.

Wie soll ich dir erklären, was dort wirklich passiert?

Ich kann dir schreiben, dass du dein inneres Kind besser kennenlernst. Dass du Zusammenhänge aus deiner Kindheit erkennst. Dass du dir selbst begegnest.

Stimmt alles.

Und beschreibt trotzdem kaum das, was ich meine.

In diesem Moment im Badezimmer kam mir deshalb ein anderer Gedanke:

Eigentlich müsste ich dich nur fünf Minuten in diesen Raum stellen.

Fünf Minuten zuschauen lassen.

Dann müsste ich vielleicht gar nicht mehr so viel erklären.

Wenn du schon länger spürst, dass du nicht nur verstehen willst, warum du immer wieder gleich reagierst, dann schau dir unseren Inneres-Kind-Workshop genauer an. Vielleicht bekommst du hier schon ein Gefühl dafür, warum diese vier Tage für uns so besonders sind.

Warum sich unser Inneres-Kind-Workshop so schwer erklären lässt

Am ersten Tag kommen Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Geschichten zusammen.

Manche beschäftigen sich seit Jahren mit sich. Sie haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, vielleicht schon Coachings gemacht und können ziemlich genau erklären, warum sie heute so sind, wie sie sind.

Andere kommen und sagen:

„Ich kann gar nicht richtig erklären, was mit mir los ist.“

Sie wissen nur, dass etwas nicht mehr stimmt.

Vielleicht fühlt sich das Leben ständig schwer an.

Vielleicht gibt es immer wieder dieselben Probleme in der Beziehung.

Vielleicht ist da diese permanente Anspannung.

Diese Wut.

Diese Angst.

Oder dieses Gefühl, sich selbst immer wieder kleinzumachen.

Natürlich kann man darüber sprechen.

Und natürlich ist es wichtig zu verstehen, woher solche Gefühle kommen.

Aber irgendwann kommt bei vielen Menschen ein Punkt, an dem noch mehr darüber reden und noch mehr verstehen einfach nicht mehr reichen.

Denn du kannst etwas sehr genau verstanden haben – und es trotzdem jeden Tag weiterleben.

Genau deshalb versuchen wir in diesen vier Tagen nicht nur herauszufinden, was dein Thema ist.

Wir wollen es für dich sichtbar und spürbar machen.

Wenn du längst weißt, woher dein Thema kommt

Ein Mann, der bei uns im Workshop war, kannte dieses Gefühl schon fast sein ganzes Leben:

„Das Leben ist schwer.“

Nicht im Sinne von: Gerade läuft es schlecht.

Es war grundsätzlicher.

Er musste sich anstrengen. Kämpfen. Funktionieren. Weitermachen.

Nach außen bekam er sein Leben hin. Er übernahm Verantwortung und tat, was getan werden musste.

Aber innerlich fühlte sich das Leben nach permanenter Anstrengung an.

Und dieser Mann war nicht vollkommen ahnungslos, woher das kam.

Im Gegenteil.

Er hatte sich schon intensiv mit seiner Geschichte beschäftigt. Er konnte Zusammenhänge zu seiner Kindheit erkennen und erklären.

Der Kopf wusste Bescheid.

Die entscheidende Frage war deshalb irgendwann nicht mehr:

„Was weißt du über deine Geschichte?“

Sondern:

„Wie fühlt sie sich eigentlich an?“

Plötzlich wird aus „Mein Leben ist schwer“ echtes Gewicht

Im Seminarraum liegen kleine Sandsäcke. Eigentlich nutzen wir sie unter anderem, um einzelne Körperbereiche zu beschweren und Menschen dabei zu unterstützen, ihren Körper und den Boden wieder deutlicher wahrzunehmen.

Bei diesem Mann bekamen sie eine andere Bedeutung.

Er schloss die Augen.

Wir legten ihm einen Sandsack auf den Rücken.

Und dann kam die Frage:

„Ist das schon die Last, die du so lange mit dir herumträgst?“

Nein.

Also kam der nächste Sandsack dazu.

Wieder die Frage.

Noch nicht.

Noch einer.

Und noch einer.

Nicht wir entschieden, wann es genug war.

Er entschied es.

Oder besser gesagt: Er spürte es.

Irgendwann saß da dieser erwachsene, kräftige Mann mit all dem Gewicht auf seinem Rücken.

Und plötzlich war der Satz „Mein Leben ist schwer“ nicht mehr nur ein Satz.

Man konnte es sehen.

Und er konnte es fühlen.

Wenn dein Körper versteht, was dein Kopf längst weiß

Irgendwann sagte er:

„Oh fuck. Jetzt spüre ich, warum ich mich schon so lange so schwer durchs Leben kämpfe.“

Und genau dieser Moment beschreibt ziemlich gut, warum mir unser Inneres-Kind-Workshop so schwer in Worte zu fassen fällt.

Denn eigentlich hatte dieser Mann nichts Neues erfahren.

Seine Geschichte kannte er vorher.

Er wusste, dass seine Kindheit ihn geprägt hatte.

Er kannte viele Zusammenhänge.

Aber plötzlich war das, was vorher Wissen gewesen war, eine Erfahrung.

Sein Körper spürte die Last, über die sein Kopf schon so oft nachgedacht hatte.

Und auf einmal ging es nicht mehr darum, seine Geschichte noch besser zu analysieren.

Da war etwas anderes:

„Ich will diese Last nicht mehr mein ganzes Leben tragen.“

Das ist ein Unterschied.

Nicht weil Verstehen unwichtig wäre.

Verstehen kann unglaublich wertvoll sein. Es kann dir helfen, dich selbst anders zu sehen und Zusammenhänge überhaupt erst zu erkennen.

Aber wenn du seit Jahren weißt, warum du dich immer anpasst, und dich trotzdem weiter anpasst, fehlt noch etwas.

Wenn du genau weißt, warum du Angst vor Ablehnung hast, und eine kleine Distanz deines Partners trotzdem sofort dein ganzes inneres System beschäftigt, fehlt noch etwas.

Wenn du weißt, warum du immer funktionierst, aber trotzdem nicht aufhören kannst zu funktionieren, fehlt noch etwas.

Manche Dinge wollen nicht noch einmal erklärt werden.

Sie wollen erlebt werden.

Was passiert mit einer Wut, die jahrelang keinen Platz hatte?

Bei einer Frau in einem unserer Workshops zeigte sich etwas völlig anderes.

Sie kannte aus ihrem Alltag eine ständige innere Unzufriedenheit und Anspannung.

In ihrer Beziehung und auch mit ihren Kindern wurde sie immer wieder unleidig oder laut. Nicht permanent und nicht in Form großer Wutausbrüche.

Es war eher dieses Gefühl:

Boah. Ich kann gerade einfach nicht mehr.

Schon wieder will jemand etwas.

Schon wieder ist irgendwas.

Sie merkte die Wut. Aber sie konnte nicht richtig greifen, woher sie kam.

In der gemeinsamen Arbeit wurde Stück für Stück sichtbar, was darunter lag.

Da war eine alte Wut, die sehr lange keinen wirklichen Platz bekommen hatte.

Eine Wut darüber, sich als Kind nicht gesehen und nicht verstanden gefühlt zu haben.

Eine Wut darüber, nicht so sein zu dürfen, wie sie eigentlich war.

Natürlich hätte sie auch einfach sagen können:

„Ich bin wütend.“

Aber einen Satz über ein Gefühl zu sagen und dieses Gefühl tatsächlich zuzulassen, sind zwei verschiedene Dinge.

In diesem Raum durfte diese Wut einmal da sein.

Nicht schön.

Nicht vernünftig.

Nicht analysiert.

Sondern so, wie sie eben war.

Innere-Kind-Arbeit muss nicht laut und dramatisch sein

Jetzt könnte man leicht den falschen Eindruck bekommen.

Sandsäcke auf dem Rücken. Wut rauslassen. Große Gefühle.

Ist das unser Inneres-Kind-Workshop?

Nein.

Das waren zwei Menschen.

Zwei Geschichten.

Zwei Momente.

Was bei dir passiert, weiß ich vorher nicht.

Vielleicht ist dein Moment viel leiser.

Vielleicht sitzt du einfach da und merkst plötzlich:

„Verdammt. Ich mache es seit Jahrzehnten allen recht.“

Vielleicht erkennst du, wie erschöpft du eigentlich davon bist, immer funktionieren zu müssen.

Vielleicht spürst du zum ersten Mal wirklich, wie schnell du dich selbst verlässt, sobald du Angst bekommst, einen anderen Menschen zu verlieren.

Es geht nicht darum, eine möglichst große emotionale Reaktion zu produzieren.

Es geht auch nicht darum, dir irgendeine Erfahrung vorzugeben, die du machen solltest.

Es geht um deine Geschichte.

Und darum, was davon heute noch in dir lebt.

Was würdest du mit in diesen Raum bringen?

Das ist vielleicht die viel spannendere Frage.

Nicht:

„Was passiert in diesem Workshop?“

Sondern:

Was würdest du mitbringen?

Vielleicht dieses ewige Funktionieren.

Du bekommst dein Leben hin. Du bist zuverlässig, kümmerst dich, machst weiter. Und trotzdem bist du einfach müde.

Vielleicht willst du es immer allen recht machen.

Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst. Du hältst dich zurück. Du willst keinen Streit. Und irgendwann stellst du fest, dass du selbst kaum noch vorkommst.

Vielleicht verlierst du dich in Beziehungen.

Ein Blick deines Partners reicht. Ein anderer Tonfall. Eine unbeantwortete Nachricht. Und plötzlich bist du nicht mehr bei dir, sondern nur noch damit beschäftigt, was beim anderen los sein könnte.

Vielleicht wirst du schnell eifersüchtig.

Vielleicht lässt du dich leicht verunsichern.

Vielleicht bist du ständig im Kopf und kannst gar nicht richtig erklären, warum du so erschöpft bist.

Oder du kannst dein Thema noch gar nicht benennen.

Du weißt nur:

„Ich habe keine Lust mehr, dass es so weitergeht.“

Auch damit kannst du in diesen Raum kommen.

Vier Tage, die sich nicht in fünf Stichpunkten erklären lassen

Vielleicht verstehst du jetzt ein bisschen besser, warum ich im Badezimmer so einen Widerstand gegen diese Frage hatte:

„Wie schaffen wir es, Menschen für diesen Workshop zu begeistern?“

Natürlich könnte ich fünf Punkte auf eine Website schreiben.

Du lernst dein inneres Kind kennen.

Du erkennst alte Zusammenhänge.

Du arbeitest mit deinen Gefühlen.

Du lernst dich besser kennen.

Alles richtig.

Und trotzdem sehe ich dabei diesen Mann nicht vor mir, der plötzlich das Gewicht seiner eigenen Geschichte auf seinem Rücken spürt.

Ich sehe diese Frau nicht, deren Wut endlich Raum bekommt.

Und ich sehe auch nicht den Menschen, der vielleicht ganz still dasitzt und zum ersten Mal wirklich begreift:

„Krass. So lange mache ich das schon.“

Genau deshalb ist dieser Workshop für uns nicht einfach eine Ansammlung von Methoden.

In diesen vier Tagen soll deine Geschichte nicht nur etwas sein, über das du sprechen kannst.

Wir wollen gemeinsam sichtbar machen, was du mit dir herumträgst. Es spürbar und erlebbar machen und von dort aus konkret damit arbeiten.

Wenn beim Lesen gerade dieser Gedanke in dir auftaucht – „Vielleicht müsste ich da wirklich mal dabei sein“ – dann schau dir unseren Inneres-Kind-Workshop an. Dort findest du alle Informationen zum nächsten Termin und kannst in Ruhe schauen, ob diese vier Tage gerade für dich passen.

Und damit bin ich gedanklich wieder zurück im Badezimmer.

Bei den Koffern.

Der laufenden Waschmaschine.

Und Katharinas Frage.

Vielleicht ist dieser Artikel immer noch keine perfekte Antwort darauf, wie man Menschen erklärt, was in unserem Inneres-Kind-Workshop passiert.

Vielleicht gibt es diese perfekte Erklärung auch gar nicht.

Vielleicht müsste ich dich wirklich einfach nur fünf Minuten dabei sein lassen.

Dann würdest du wahrscheinlich verstehen, was ich meine.

Alle Infos findest du hier: https://www.stefanpeck.com/workshop/

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