Wie du aufhörst festzuhalten

Wenn wir etwas festhalten, dann halten wir uns selber darin fest – dann werden wir selbst festgehalten. Darum soll es heute in dieser kurzen und knackigen Videocastepisode gehen - aufhören festzuhalten. 

Termininfos für dich - damit wir beide uns persönlich begegnen können. 

Ich freue mich riesig, dass es ab diesem Herbst – konkret ab September wieder OFFLINE-Veranstaltung von und mit mir gibt. Und zwar gibt es zwei Impulsabenden in München mit dem Thema „Verbinde dich mit deinem Inneren Kind“. Da geht es darum dir einen praktischen Weg mitzugeben wie du ab diesem Abend die Verbindung zu deinem Inneren Kind in deinem Alltag pflegen kannst. Die Termine finden statt am

  • 19. September (Achtung fast schon ausgebucht!) und am
  • 21 Oktober

Diese beiden Termine sind sozusagen der Vorgeschmack auf einen Workshop im November vom

  • Donnerstag 14. bis Sonntag 17. November.

In diesem Workshop lernst du die Verbindung zu Deinem Inneren Kind herzustellen. Damit erkennst Du, wer Du wirklich bist. Du bekommst Werkzeuge an die Hand, die Deine Intuition stärken.Alle Infos zu diesen Offline-Veranstaltungen gibt es unter www.stefanpeck.com/termine

Für alle die etwas weiter weg wohnen gibt es das Angebot in das LIVE-Online-Webinar am

  • 9. Oktober

zu kommen. Auch darin werden wir Übungen machen, die es dir erlauben mit deinem Inneren Kind in Verbindung zu kommen. Ich freue mich sehr darauf dir bei diesen Terminen endlich persönlich begegnen zu können. So jetzt aber mitten rein ins Thema –

Keine Routine im LOSLASSEN

Was mir immer wieder bei mir selbst auffällt oder was mir aber meinen Klienten auffällt – Das ist einerseits ein Schlüssel, der uns, wenn wir ihn kennen das Leben vereinfacht oder, wenn wir ihn nicht kennen eben erschwert, nämlich: Das wir uns so schwer tun, Dinge loszulassen. Veränderungen (und seien sie noch so klein) zu gestalten ohne am Alten oder Vergangenen oder sogar Zukünftigen festzuhalten.

Wir haben keine Routine darin entwickelt etwas loszulassen, Situationen loszulassen, Menschen loszulassen, Ereignisse loszulassen.

Ich selbst mag dieses LOSLASSEN als Begriff gar nicht. Worauf ich dich hinweisen will ist eher, das Aufhören festzuhalten. Meist passiert uns das unbewusst – Und genau darin liegt ein Schlüssel nämlich hier Bewusstsein in dir dafür zu schaffen. Dazu folgende Geschichte:

Persönliches Beispiel

Ich bin aus dem letzten Sommerurlaub heimkommen und nicht bewusst aber unbewusst wollte ich meine Kinder nach dem Urlaub nicht loslassen. Meine beiden Kids leben bei ihrer Mama 10-min von mir entfernt und genau da hab ich sie nach 14 Tagen intensiver gemeinsamer Zeit „abgeliefert“. Damit war ich unbewusst überhaupt nicht einverstanden und hab somit daran festgehalten sie bei mir haben zu wollen.

Solange ich das nicht erkannt habe, war ich mit mir selbst im Widerstand. Weil unbewusst war ich mit der Situation so wie sie war nicht einverstanden. Und schon wenn wir mit einer Situation nicht einverstanden sind und sie anders haben wollen, dass aber nicht merken, sind wir mit unserem Inneren im Widerstand und es wird anstrengend. So geschehen bei mir. Das blockiert, das kostet Energie und macht die Situation noch „schmerzhafter“.

Sobald ich und auch du erkennen, was da in uns passiert, kann ich zuerst die Situation so wie ist sehen und anerkennen. Ich kann dann auch anerkennen und bin einverstanden damit, dass ich es anders haben will. Auch das darf dann sein. Und in dem Moment ist schon Schluss mit dem Festhalten. Es entspannt sich etwas in mir und so auch bei dir. Sinnbildlich geht es nur darum – DAS WAS IST, ins Licht zu halten, in den eigenen Fokus zu bringen und anzuerkennen was ist. Wir müssen nicht mit allem einverstanden sein – auf keinen Fall. Aber wir brauchen einen Moment der Wertschätzung und Anerkennung wie die Situation gerade ist, wie ich mich selbst fühle und erst dann kann ich gestalterisch eingreifen und etwas verändern – Wenn es dann überhaupt noch wichtig ist.

Wir verhaften sooft in Situationen in denen wir etwas nicht mehr haben wollen, verändern wollen, los werden wollen oder schon erreicht haben wollen, unbedingt schon weiter sein wollen. Und genau dazwischen im JETZT da findet das Leben statt. Da besteht überhaupt auch die Möglichkeit Veränderung zu gestalten.

Sooft wollen wir, dass der Partner sich anders verhält, uns doch so und so lieben soll oder sich so und so verhalten soll, dann wäre ja alles ganz leicht. Oder wir wünschen uns beruflich schon dieses oder jenes Ziel erreicht zu haben oder der Chef oder die Kollegen im Job sollten dies oder jenes anders machen.

Ständig sind wir somit im KAMPF-MODUS – Etwas loswerden wollen oder etwas schon haben wollen. Und immer in diesem WOLLEN-MODUS. In diesem Modus halten wir uns fest und sabotieren uns damit selbst. Das ist Selbstsabotage. Und das im Großen wie im Kleinen.

Ich hatte unlängst erst einen meiner Klienten bei mir, der mir erzählt hat, dass er sich täglich immer wieder so schwer tut – beim Wechsel von der Arbeit nach Hause, seine Arbeit auch wirklich im Büro zu lassen. Damit hält er an seinen Projekten oder Aufgaben in der Arbeit fest und kann, dass nach Hause kommen oder zu Hause sein mit seinen Kindern nicht oder nur zum Teil genießen.

Essenz: Was du tun kannst ist, immer wieder JA zu sagen zu dem was ist und wie du dich dabei fühlst.

Kleine Übung zum Nicht-mehr-festhalten

Setzte dich hin, atme 2-3 mal bewusst und aufmerksam ein und aus. Nimm ein Blatt Papier und oben schreibst du drauf, dick und fett: ICH HALTE FEST AN…

Und dann schreib alles auf was da so kommt. Versuch soweit als möglich nicht den Kopf schreiben zu lassen, sondern schreib die Dinge, Situationen, Menschen & Co auf, die dir da spontan als erstes einfallen.

Und im nächsten Schritt stellst du dir diese Dinge, Situationen, Menschen & Co vor und erkenne ich dem Moment wie es ist. Punkt. Einfach nur sehen was ist und wie es ist. Du schaust diese jeweiligen Punkte an, Punkt für Punkt bis sich jeweils ein Gefühl von „etwas entspannt sich in mir“ in dir einstellt. Das wars… so einfach geht das NICHT MEHR FESTZUHALTEN. (klar etwas Übung braucht es schon :-)

Wir bewerten ständig

Damit nimmst du die Situation aus der Bewertung. Das machen wir ständig. Andauernd ist etwas gut oder schlecht, richtig oder falsch, zu kurz oder zu lang, reicht oder reicht nicht. Dabei vergessen, wir einfach die Dinge so zu sehen wie sie sind, ohne Bewertung.

Es geht nicht darum keine Ziele und Visionen in deinem Leben zu haben. Ganz und gar nicht. Setzte dir gern Ziele, wenn dir das liegt und hab unbedingt Visionen von deinem Leben. Es geht einzig und allein darum, dir das Leben weniger anstrengend, wenn nicht sogar leichter zu machen. Indem du dir Routinen angewöhnst, vielleicht täglich aufzuhören fest zu halten.

Der Unterschied zum LOSLASSEN ist der, dass das LOSLASSEN ein aktiver Prozess ist. Ich tue etwas dafür um loszulassen. Das „Nicht-mehr-festhalten“ hingegen ist für mich mehr ein aufhören etwas mit der Situation, den Menschen oder den Dingen, die uns momentan das Leben „schwer“ machen, zu tun. Sondern bewertungsfrei zu sehen was ist.

Empfehlung: Mach es dir täglich abends zur Routine dir Ereignisse aus dem Tag in Erinnerung zu rufen, bei denen es dir gut tun würde diese einfach so anzuerkennen wie sie sind. Am besten eigenen sich dazu Situationen, die dich emotional besonders gefordert haben.

Abschließend nochmals meine Einladung an dich, persönlich mit mir in Kontakt zu kommen. Entweder über die Veranstaltung wie am Anfang erwähnt oder wenn du es gern persönlicher hast, dann gerne in einem unverbindlichen und für dich kostenfreien Kennenlerngespräch. Dazu kannst du dir gerne unter www.stefanpeck/termin einen Wunschtermin für dich raussuchen. Ich freue mich darauf, dir persönlich zu begegnen. 

In diesem Sinne. Es war mir ein Freudenfest und lass es dir gut gehen.

Dein Stefan.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?