Warum ziehe ich narzisstische Männer an – der wahre Grund #269

Schritt für Schritt Anleitung - kein Blabla

So gelingt Innere Kind Heilung wirklich.
Montag 26.01. - 19 Uhr

Warum ziehe ich narzisstische Männer an – obwohl ich es besser weiß? Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du landest immer wieder bei emotional kalten, distanzierten Partnern, die sich nicht wirklich für dich interessieren. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie deine alten Kindheitswunden unbewusst deine Partnerwahl steuern – und warum du dich in Wahrheit nicht in Menschen, sondern in deine alten Muster verliebst. Und ich gebe dir eine einfache Übung an die Hand, mit der du beginnen kannst, dieses Beziehungsmuster Schritt für Schritt zu verändern.

Lass uns rausfinden, warum DU in Beziehungen landest, die dir deine Kraft rauben: 

Hier kannst du persönlich & gratis mit mir darüber sprechen.


Warum ziehe ich narzisstische Männer an – der wahre Grund

Manchmal ist es zum Verzweifeln.

Du bist mitten im Leben, hast schon so viel verstanden, hast vielleicht Bücher gelesen, Podcasts gehört, Therapien oder Coachings gemacht – und trotzdem passiert es wieder:

  • Du landest bei einem Mann, der emotional kalt ist.
  • Der distanziert ist.
  • Der dich klein macht oder gar nicht wirklich sieht.

Und dann fragst du dich vielleicht:

„Bin ich eigentlich noch ganz dicht? Warum ziehe ich narzisstische Männer an – immer wieder?“

In diesem Beitrag nehme ich dich mit hinter die Kulissen deiner Partnerwahl. Ich zeige dir, warum du unbewusst genau solche Männer anziehst, die deine alten Wunden bestätigen – und wie du anfangen kannst, dieses Muster zu durchbrechen.

Du landest nicht zufällig bei emotional kalten Männern

Vielleicht kennst du das:

Du lernst jemanden kennen, es kribbelt, die Anziehung ist stark. Irgendetwas an diesem Menschen fühlt sich „vertraut“ an. Du hast das Gefühl: „Mit ihm ist es anders. Diesmal wird es gut.“

Und dann, ein paar Wochen oder Monate später, merkst du:

  • Da ist wieder diese Distanz.
  • Dieses Kühle.
  • Dieses Nicht-gesehen-Werden.

Und du stellst dir innerlich die Frage:

„Warum ziehe ich narzisstische Männer an, die mich emotional verhungern lassen – obwohl ich mir doch eigentlich eine liebevolle, zugewandte Beziehung wünsche?“

Die Antwort ist unbequem, aber unglaublich befreiend, wenn du sie einmal wirklich verstanden hast:

Du gerätst nicht zufällig an solche Menschen.

Du erkennst sie unbewusst.

Sie fühlen sich für einen Teil in dir vertraut an.

Wie zu Hause.

Wie deine Kindheit.

Dein Nervensystem sagt dann leise im Hintergrund:

„Ah, das kenne ich. So fühlt sich Beziehung an. Das ist normal.“

Ich kenne dieses Muster aus meinem eigenen Leben

Ich kenne diese Dynamik sehr gut aus meinem eigenen Leben.
Meine Mama ist gestorben, als ich fünf Jahre alt war.

Ab diesem Moment war sie mir emotional nicht mehr verfügbar.
Diese Liebe, Nähe und Geborgenheit, nach der ich mich so gesehnt habe, gab es plötzlich nicht mehr.
Mein Papa war zwar physisch da, aber emotional oft nicht erreichbar.

Er war mit seiner eigenen Trauer, Überforderung und seinem Leben beschäftigt. Tiefe, emotionale Gespräche oder echte Nähe mit mir gab es kaum.

Was hat mein System daraus gelernt?

  • Liebe ist nicht verlässlich.
  • Nähe ist unsicher.
  • Der Mensch, den ich am meisten brauche, ist nicht verfügbar.

Und welche Frauen habe ich später in mein Leben gezogen?

Genau: Frauen, die mir emotional nicht wirklich zur Verfügung standen.

Die Nähe eher abgewehrt haben.

Bei denen ich irgendwie immer schauen musste, „wie ich mich verhalte“, um nichts Falsches zu machen.
War das schön?
Ganz sicher nicht.

Aber:

Es war meinem Nervensystem vertraut.
Es hat sich angefühlt wie „zu Hause“.

Warum ziehe ich narzisstische Männer an? – Du verliebst dich in deine alten Wunden

Wenn du ehrlich bist, verliebst du dich nicht in einen völlig „neutralen“ Menschen.

Du verliebst dich in jemanden, der in dir alte Gefühle anspricht.
Der ein inneres Muster von dir berührt.
Der dafür sorgt, dass sich etwas in dir „bekannt“ anfühlt – auch wenn es weh tut.

Krass ausgedrückt:
Du verliebst dich nicht in Menschen.
Du verliebst dich in deine alten Wunden.

Das bedeutet:

Solange du deine unbewussten Kindheitsmuster nicht kennst und nicht heilst, wird dein System immer wieder Menschen suchen, die diese gleichen Wunden bestätigen.
Nicht, weil du „schuld“ bist.
Sondern weil dein Nervensystem nach Vertrautheit sucht – nicht nach Glück.

Und Vertrautheit ist leider oft das, was du aus deiner Kindheit kennst:
Unsicherheit, emotionale Kälte, Distanz, Chaos oder Überforderung.

Vier klassische Kindheitswunden – und wie sie deine Partnerwahl steuern

Ich möchte dir vier typische Wunden aus der Kindheit zeigen, die ich in meiner Arbeit immer wieder sehe. Schau mal, in welcher du dich am meisten wiederfindest.

1. Wunde: Unsichtbarkeit – „Ich werde nicht gesehen“

Vielleicht bist du in einer Familie aufgewachsen, in der eigentlich niemand wirklich Zeit hatte, dich zu sehen.

Dein Papa war viel arbeiten.

Deine Mama war überfordert, gestresst oder mit ihren eigenen Themen beschäftigt.

Gespräche darüber, wie es dir wirklich geht, haben kaum stattgefunden.

Die Botschaft, die dein inneres Kind daraus gezogen hat:

„Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig.

Ich bin nicht so wichtig.

Ich werde nicht wirklich gesehen.“

Heute landest du dann bei Männern, die:

kaum fragen, wie es dir geht,

sich nicht wirklich für deine Innenwelt interessieren,

dich eher als „Beifang“ in ihrem Leben behandeln.

Du wirst unsichtbar – genau wie früher.

2. Wunde: Unsicherheit & Chaos – „Ich kann niemandem vertrauen“

Vielleicht bist du in einem Zuhause groß geworden, in dem ständig Unruhe, Spannung oder Chaos war:

Deine Eltern hatten viel Streit.

Es gab finanzielle Sorgen, laute Konflikte oder emotionale Explosionen.

Du wusstest nie: „Wie ist heute die Stimmung, wenn ich nach Hause komme?“

Dein System hat gelernt:

„Beziehung ist unsicher.

Ich muss immer aufpassen.

Es kann jederzeit kippen.“

Heute suchst du dann – unbewusst – wieder genau dieses Gefühl:

Typen, bei denen du nie weißt, woran du bist.

Männer, die heute Nähe wollen und morgen ohne Erklärung verschwinden.

Beziehungen, in denen du innerlich ständig auf Habacht bist.

Chaos fühlt sich in dir vertraut an.

Ruhe und Verlässlichkeit wirken dagegen fast „langweilig“ – oder sogar bedrohlich.

3. Wunde: Emotionale Kälte – „Für meine Gefühle ist kein Platz“

Vielleicht gab es in deiner Kindheit wenig Herzlichkeit:

kaum Umarmungen,

wenig Körperkontakt,

kein echtes Einfühlen in dich.

Sätze wie:

„Jetzt stell dich nicht so an.“

„Reiß dich zusammen.“

„Weinen bringt doch nichts.“

haben dir früh gezeigt:

„Mit meinen Gefühlen bin ich alleine.

Emotionen sind nicht willkommen.

Ich bin zu viel.“

Heute landest du dann bei Männern, die:

wenig Empathie zeigen,

sich zurückziehen, wenn du emotional wirst,

deine Gefühle abwerten oder wegwischen.

Wieder fühlt es sich an wie damals:

Deine Gefühle haben keinen Platz.

4. Wunde: Helferin/Retterin – „Ich muss Lasten tragen“

Vielleicht warst du als Kind diejenige, die funktioniert hat:

Du hast auf jüngere Geschwister aufgepasst.

Du warst die Vertrauensperson für deine Mutter oder deinen Vater.

Du hast Stimmungen ausgeglichen, getröstet, vermittelt.

Du hast früh Verantwortung getragen, die viel zu groß war für dich.

Die Botschaft, die sich eingebrannt hat:

„Ich bin dann wertvoll, wenn ich helfe.

Ich muss stark sein.

Ich darf keine Last sein – ich muss Lasten tragen.“

Heute suchst du dir dann nicht einfach einen Partner.

Du suchst dir ein Projekt:

Männer mit schweren Themen,

Männer, die du retten willst,

Männer, bei denen du dich unersetzlich fühlst.

Statt echter Liebe bekommst du Aufgaben.

Statt auf Augenhöhe zu sein, trägst du wieder Lasten.

Warum ziehe ich narzisstische Männer an? – dein Körper erkennt das Muster

All diese Wunden haben eines gemeinsam:

Sie sitzen nicht im Kopf.

Sie sitzen in deinem Körper, in deinem Nervensystem.

Das bedeutet:

Dein Kopf sagt: „Ich will einen liebevollen, reifen, emotional verfügbaren Partner.“

Dein Nervensystem sagt: „Ich suche etwas, das sich vertraut anfühlt.“

Und vertraut sind eben nicht die gesunden, stabilen, präsenten Männer.

Vertraut sind die, bei denen:

du kämpfen musst,

du dich anpassen musst,

du dich klein machst,

du dich wieder übersehen, abgelehnt oder ausgenutzt fühlst.

Genau deshalb lautet die Frage nicht nur:

„Warum ziehe ich narzisstische Männer an?“

Sondern auch:

„Welche alte Wunde in mir sucht gerade Bestätigung?

Welches Kind in mir fühlt sich bei diesem Mann ‚zu Hause‘ – auch wenn es weh tut?“

Eine kleine Übung, um das Muster zu unterbrechen

Ich möchte dir eine kleine Übung mitgeben, mit der du sofort beginnen kannst, dein Muster bewusst zu sehen und zu lösen.

Nimm dir dafür einen ruhigen Moment.

2–3 Minuten reichen für den Anfang.

Schritt 1: Erkenne deine Wunde

Schließ deine Augen und geh innerlich eine deiner aktuellen oder vergangenen Beziehungen durch.

Such dir einen Mann aus, bei dem du ganz klar spürst:

Er war emotional kalt.

Er war distanziert.

Oder er hat dich klein gemacht, dich manipuliert, dich schlecht behandelt.

Frag dich dann ganz ehrlich:

„Wie habe ich mich mit ihm meistens gefühlt?“

unsichtbar?

unsicher?

emotional verlassen?

verantwortlich für alles?

Schau, welche der vier Wunden am stärksten anspringt:

Unsichtbarkeit

Unsicherheit/Chaos

Emotionale Kälte

Helferin/Lastenträgerin

Verurteile dich nicht dafür.

Es geht nur ums Erkennen.

Schritt 2: Stell dir dein inneres Kind vor

Stell dir jetzt vor, du stehst zu Hause vor deinem Badezimmerspiegel.

Nur dieses Mal schaust du nicht in die Augen der erwachsenen Frau, die du heute bist,

sondern in die Augen des kleinen Mädchens in dir.

Nimm dir einen Moment, schau ihr wirklich in die Augen – in deiner Vorstellung.

Und dann sag zu ihr den Satz, der zu deiner Wunde passt:

Bei Unsichtbarkeit:

„Ich sehe dich.“

Bei Unsicherheit/Chaos:

„Du bist jetzt sicher.“

Bei emotionaler Kälte:

„Ich bin für dich da.“

Bei Helferin/Lastenträgerin:

„Du musst keine Last tragen.“

Atme dabei ein paar Mal ruhig ein und aus.

Spür hin, ob sich irgendwo in deinem Körper etwas verändert – vielleicht nur minimal.

Wichtig:

Das ist keine „Zauberübung“, die alles in 2 Minuten löst.

Aber sie beginnt, eine neue Botschaft in dein System zu schreiben.

Schritt 3: Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Dein Muster ist nicht in einer Woche entstanden – und es verschwindet auch nicht über Nacht.

Aber mit jeder Wiederholung dieser Übung sagst du deinem inneren Kind:

„Ich lasse dich nicht mehr alleine.“

„Ich erkenne deine Wunde.“

„Ich bin heute für dich da.“

Und genau das ist die Basis dafür, dass du dich in Zukunft anders entscheidest.

Nicht mehr für Männer, die deine Wunden bestätigen.

Sondern für Menschen, mit denen du wirklich wachsen kannst.

Der nächste Schritt: Verantwortung übernehmen – aber nicht Schuld

Vielleicht merkst du beim Lesen gerade:

„Verdammt, das bin ich.“

„Genau so fühlt es sich bei mir an.“

„Ich war nie unsinnig – ich war verletzt.“

Dann möchte ich dir eines ganz klar sagen:

Du bist nicht schuld an dem, was du als Kind erlebt hast.

Du bist nicht schuld daran, wie deine Eltern waren.

Du bist nicht schuld daran, dass du dich damals so klein, verlassen oder verantwortlich gefühlt hast.

Aber heute – als erwachsene Frau – hast du eine Wahl.

Du kannst sagen:

„Ja, so war es.

Ja, so fühlt es sich noch an.

Und genau deshalb will ich jetzt etwas ändern.“

Das ist keine leichte Entscheidung.

Aber es ist eine unglaublich kraftvolle.

Wenn du dieses Muster wirklich lösen willst

Wenn du beim Lesen gespürt hast:

„Ja, ich verstehe jetzt besser, warum ich immer wieder bei emotional kalten oder narzisstischen Männern lande.“

„Und ich will nicht nur verstehen, sondern das wirklich verändern.“

Dann lade ich dich von Herzen ein, den nächsten Schritt zu gehen.

In einem ersten Klarheitsgespräch schauen wir gemeinsam:

Welche deiner Wunden ist am stärksten aktiv?

Wie genau zeigt sich das in deinen Beziehungen?

Und was brauchst du, um aus diesem alten Muster auszusteigen – und eine neue Form von Beziehung zu leben?

Du musst das nicht alleine schaffen.

Aber du darfst die Entscheidung für dich treffen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du aufhörst, dich in deine alten Wunden zu verlieben – und beginnst, dich für einen Menschen zu öffnen, der dich wirklich sieht.

Für Fragen oder Rückmeldungen zu diesem Beitrag bin ich gern für dich da.



Noch keine Kommentare vorhanden

Was denkst du?