Warum fühle ich mich meinem Leben ausgeliefert? Ohnmacht lösen #276

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wie auch DU alltagstauglich deine Muster aus deiner 
Kindheit löst. 
(Versprochen: Kein Marketing-Blabla)

Warum fühle ich mich meinem Leben ausgeliefert, obwohl ich doch erwachsen bin? Genau dieses Gefühl begleitet viele Menschen bis heute – das Warten, das Hoffen, dass sich etwas im Außen verändert. In diesem Beitrag erfährst du, woher diese Ohnmacht wirklich kommt und wie du Schritt für Schritt wieder in deine eigene Wirkmacht findest.

Wenn du von der OHNMACHT zur Selbst-Wirksamkeit kommen magst, 
dann lass uns hier persönlich dazu sprechen.


Warum fühle ich mich meinem Leben ausgeliefert?

Warum fühle ich mich meinem Leben ausgeliefert, obwohl ich doch längst erwachsen bin?

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du wachst morgens auf und da ist schon dieser Gedanke: Es wird sich sowieso nichts ändern. Du wartest. Auf bessere Umstände. Auf ein Gespräch. Auf Verständnis. Auf Unterstützung. Auf jemanden, der endlich kommt und es für dich regelt.

Und gleichzeitig weißt du rational: Ich bin doch kein Kind mehr.

Und trotzdem fühlt es sich manchmal genauso an.

Dieses Gefühl von Ohnmacht, von Hilflosigkeit, von „Ich kann nichts tun“. Dieses Gefühl, dem Leben ausgeliefert zu sein.

Ich möchte dich heute mitnehmen, woher das wirklich kommt. Und warum es nichts mit Schwäche zu tun hat.

Als Kind warst du wirklich ausgeliefert

Wenn wir in deine Kindheit schauen, dann war dieses Gefühl nicht eingebildet.

Du warst abhängig. Von Erwachsenen. Von ihrer Stimmung. Von ihrer Aufmerksamkeit. Von ihrer Fähigkeit, dich zu sehen. Von ihren Entscheidungen.

Du konntest nicht einfach gehen. Du konntest nicht sagen: So, das passt mir nicht, ich ändere jetzt mein Umfeld.

Du warst auf Sicherheit angewiesen. Auf Beziehung. Auf Versorgung.

Wenn dort etwas gefehlt hat – Aufmerksamkeit, emotionale Zuwendung, Stabilität – dann konntest du nichts anderes tun als warten. Hoffen. Dich anpassen. Aushalten.

Ich warte immer dass sich etwas verändert

Viele Erwachsene leben heute noch in genau dieser inneren Haltung.

Nicht bewusst. Sondern im Nervensystem.

Du wartest, dass dein Partner sich ändert.
Du wartest, dass dein Körper endlich mitspielt.
Du wartest, dass dein Chef dich sieht.
Du wartest, dass du dich endlich mutig fühlst.

Dieses Warten fühlt sich vertraut an. Es fühlt sich sicher an, weil dein Körper es kennt.

Dein Nervensystem sucht nicht Glück. Es sucht Vertrautheit.

Und das Warten war als Kind vertraut.

Warum ändert sich nichts in meinem Leben?

Das ist eine der häufigsten inneren Fragen.

Und sie ist brutal ehrlich.

Du beschäftigst dich vielleicht schon lange mit dir. Du reflektierst. Du hörst Podcasts. Du liest Bücher. Und trotzdem fühlt es sich manchmal an, als würdest du auf der Stelle treten.

Warum?

Weil Selbstwirksamkeit gelernt werden muss.

Als Kind hattest du nur begrenzte Wirkmacht. Heute hast du sie – aber dein System glaubt es noch nicht.

Es gibt so etwas wie einen inneren Bequemlichkeits-Widerstand. Nicht aus Faulheit. Sondern aus Schutz.

Alles, was neu ist, fühlt sich unsicher an.

Wenn du beginnst zu entscheiden, Verantwortung zu übernehmen, Schritte zu gehen, dann verlässt du die alte Warteschleife.

Und das fühlt sich erstmal nicht sicher an.

Ich fühle mich hilflos und komme nicht weiter

Hilflosigkeit ist kein Charakterfehler.

Sie ist ein gespeichertes Gefühl.

Wenn du immer wieder denkst:

Ich schaffe das nicht.
Ich bin nicht gut genug.
Es wird sowieso nichts.
Andere können das besser.

Dann sind das nicht einfach Gedanken. Das sind alte Überzeugungen, die in deinem System verankert sind.

Und solange diese Überzeugungen nicht hinterfragt und neu gelernt werden, bleibst du in der alten Schleife.

Der Schritt in die Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit bedeutet nicht, alles alleine zu schaffen.

Es bedeutet zu erkennen: Ich bin die Instanz in meinem Leben, die entscheiden kann.

Niemand anderes.

Nicht dein Partner.
Nicht deine Eltern.
Nicht deine Vergangenheit.

Du.

Und das klingt im ersten Moment vielleicht wie eine Last.

Noch mehr Verantwortung?

Ja. Und gleichzeitig ist es Freiheit.

Neue Gedanken erzeugen neue Handlungen

Ein ganz konkreter Schritt beginnt im Denken.

Sind die Gedanken, die du über dich denkst, wirklich wahr?

Ist es wahr, dass du das nicht kannst?
Ist es wahr, dass du nicht gut genug bist?
Ist es wahr, dass du ausgeliefert bist?

Oder sind es alte Gedanken aus einer Zeit, in der du wirklich keine Macht hattest?

Wenn du beginnst, neue Gedanken zuzulassen, dann entstehen neue Handlungen. Neue Handlungen erzeugen neue Erfahrungen. Neue Erfahrungen verändern dein Gefühl.

Das ist kein schneller Trick.

Das ist Training.

Der Bequemlichkeits-Widerstand

Dein Körper kennt das Alte.

Selbst wenn es schmerzhaft ist, ist es vertraut.

Und deshalb gibt es diesen Widerstand, wenn du beginnst, anders zu denken, anders zu handeln.

Dein Nervensystem sagt: Das kenne ich nicht.

Und genau dort liegt die Schwelle.

Immer wieder diesen kleinen Schritt über diese Grenze zu gehen. Immer wieder zu sagen: Was, wenn ich doch wirksam bin?

Freiheit fühlt sich anders an

Wenn Menschen beginnen, ihre Wirkmacht zu entdecken, passiert etwas Erstaunliches.

Es fühlt sich anders an.

Nicht sofort perfekt. Nicht sofort leicht. Aber anders.

Du startest anders in deinen Tag.
Du sprichst anders mit Menschen.
Du triffst andere Entscheidungen.

Und plötzlich ist da dieses Gefühl: Ich bin nicht mehr ausgeliefert.

Warum fühle ich mich meinem Leben ausgeliefert – und wie komme ich da raus?

Die Antwort ist nicht: Denk positiv.

Die Antwort ist: Verstehe, woher dein Gefühl kommt. Erkenne das alte Muster. Und beginne bewusst, neue Erfahrungen zu machen.

Es braucht Wiederholung. Beziehung. Verkörperung.

Aber es ist möglich.

Und wenn du spürst, dass du diesen Schritt nicht alleine gehen willst, dann darfst du dir Unterstützung holen. Nicht, damit dich jemand rettet. Sondern damit du lernst, dich selbst zu führen.

HIER BEKOMMST DU UNTERSTÜTZUNG persönlich von Stefan (Klick)

Das ist der Unterschied.

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