Wahrhaftig aussprechen & die Dinge auf den Tisch legen #055

Es folgt Episode #055: Heute habe ich das große Vergnügen mit meiner Frau ein sehr persönliches Gespräch führen zu dürfen. In diesem teilt sie ihren ganz persönlichen Prozess aus einem gemeinsamen Paarseminar mit uns. 

ACHTUNG: Bitte entschuldige die schlechtere Tonqualität diesmal. Es handelt sich um eine Außenaufnahme und leider sind die Nebengeräusche hörbar.

Klicke hier und vereinbare dein kostenfreies Kennenlerngespräch mit mir: https://www.stefanpeck.com/termin/

Hier bekommst du alle Infos zur angesprochenen Ausbildung zum Inner Child Practitioner: https://www.stefanpeck.com/ausbildung/

Überblick. Worum geht's.

In dieser Folge teilt Katharina ihren ganz persönlichen inneren Prozess, der im Rahmen eines Paarseminars in ihr angestoßen wurde mit uns. Sie erzählt von:

  • wie wichtig es für sie geworden ist, wahrhaftig aussprechen und die Dinge offen auf den Tisch zu legen. 
  • ihrem Gefühl mit dem AUF und AB des Lebens zu fließen. 
  • ihrem innersten Bedürfnis immer in Freude und Begeisterung zu leben und dass dieser Wunsch aber genau diesem Fluss des Lebens im Wege steht. 
  • ihrem Weg, wie sie künftig auch trotz z.B. negativen Gefühlen oder Situationen dabei bleibt im Spüren und Fühlen und mit sich selbst in Verbindung zu bleiben. 
  • dem gaaaanz großen Wunsch in ihr, dass es allen (inneren) Kinder dieser Welt immer gut gehen soll und in Liebe und Frieden sein sollen. Sie spricht darüber, dass dieser Wunsch ihr oft nicht erlaubt hat für sich selbst zu sorgen oder auch für sich selbst da zu sein. 
  • uvm.

Hör rein. Echt hörens- und sehenswert. 

Es folgt eine ausführlich textliche Version des Videobeitrags. Bitte entschuldige eventuelle Ausdrucksfehler oder seltsamen Satzbau. Der Text ist ein automatisches Transkript des Videos.


Wahrhaftig aussprechen & die Dinge auf den Tisch legen #055

Hallo, servus und herzlich willkommen. Für alle, die jetzt,

Bild zu dem Ton auch sehen, die sehen schon meine wundervolle Frau, die mir natürlich wieder die Show hier spielt. Ja, genau. Wundervolles Erscheinungswesen. Ihr seht schon, ich versuche hier,

mich vorzubereiten. Ja, schön, dass du mit dabei bist,

in der letzten Woche versprochen, also vorerst du das letzte Woche den Podcast mitgeholt hast, kann ich dir empfehlen, das zu tun, weil das ist jetzt quasi so bisschen der zweite Teil, wir tauschen die Rollen

sprechen über ganz frische Erfahrungen, die wir gesammelt haben jetzt in sieben Tagen,

Seminar, das wir uns gegönnt haben. Mhm. Auf der wunderschönen Insel Kreta und äh die Eindrücke san gerade ganz frisch, weil das gerade erst vor zwei Tagen war.

Und heute darf ich die Katharina zu ihren Erfahrungen aus diesem Seminar,

Fragen und in der letzten Folge habe ich nämlich den Stefan befragt über seine Erfahrungen, das heißt natürlich, es ist lohnt sich, diese Episode 54 sich dann noch anzuschauen,

anzuhören. Zu hören und zu schauen, wie auch immer. Genau,

Okay, Katharina. Ja. Die Eindrücke sind nur frisch. Mhm. Was willst du drüber schreiben als Überschrift, über das, was du für dich jetzt aus dem Seminar.

[2:05] Mitgenommen hast.

[2:09] Eijeijei, was? Hm. Also ich habe eigentlich äh diese Überschrift.

Mir schon kreiert, hm dieser Bewegung des Lebens, Ozeans.

Folgen beziehungsweise sich dieser ozeanischen Auf und Abbewegung hinzugeben. Mhm.

Okay. Ja. Jetzt entstehen da draußen sicher viele Fragezeichen. Wovon spricht sie? Magst du.

[2:44] Uns damit reinnehmen oder uns bisschen was erzählen davon, was das bedeutet. Ja, also für mich ist diese Ozeanerfahrung oder was heißt Mittelmeererfahrung? Ähm.

[2:57] So interessant gewesen, weil wie ihr wisst, wir alle leben jetzt hier in Bayern, also wir in Bayern zumindest, leben nicht am Meer und ähm.

[3:06] Seit wann ist das so?

Und ähm ich mich habe das sehr fasziniert, diese weites Meeres und äh zu bestimmten Windrichtungen hat es mehr so eine,

ganz spezielle Auf und Abbewegung einfach. Abgesehen jetzt von diesem Wellegang gehabt und dann ist mir in diesem Seminar ganz deutlich geworden, dass einfach die Stimmungen des Leben.

Wir wünschen uns immer alle so eine steile Aufwärtsbewegung eigentlich. Und wenn man dann da oben sind, wo wir meinen, da ist ganz oben, da wünschen wir uns dieses Plateau, das dann in die Endlosigkeit da weiterläuft. Und wenn vielleicht nochmal nach oben,

ewig glückselig bleiben und dann wird's genau. Glückseliger.

Ich bin natürlich da auch jetzt nicht ähm ausgenommen. Ich ich wünsche mir schon das sehr, also diese Leichtigkeit und dieses jeden Tag, ich bin so ein, ich ich habe schon leicht, auch mal Freude und,

Würde das aber eigentlich gerne jeden Tag und eigentlich dauerhaft spüren und da habe ich in diesem Seminar habe ich so verinnerlicht,

dass das absolut einfach nicht möglich ist, dass das Leben und wieder Ozean und wie vieles anderes auch einfach eine Fluss und einer Wellenbewegung unterworfen ist,

die wir nicht beeinflussen können oder die wir schon mitgestalten können, aber von der wir uns auch tragen lassen dürfen.

[4:30] In dem Moment, in dem wir dann gerade sind, mit all dem, was in uns ist, zu sein.

[4:38] Das ist für mich das Fazit. Nach dem hast du ja gefragt. Mhm. Ja. Ja. Okay und wie.

[4:46] Stellt sich mir die Frage, das klingt so schön, aber wie komme ich zu diesem immer mit dem was ist zu sein? Und womit? Womit?

Also was ist das, womit du sein darfst? Mhm. Was du vielleicht an dem Seminar gezeigt hast, was vielleicht net so schön ist oder was genauso Teil dieses,

auf uns ab ist.

Also es ist erstmal so, dass ich natürlich mit dem, dass ich forsche in mir und forsche, was,

spüre ich in dem Moment, was ist in mir los? Schon mal einfach ganz viel im Jetzt ankommen, also nicht dann,

Überlegt, okay, wie kann ich das jetzt besser machen? Wie kann ich's verändern? Und wie kann ich was anders machen, sondern erstmal zu schauen, okay, was ist gerade in mir überhaupt aktiv? In dem Moment. Mhm. Und dann mit dem zu gehen, was grad aktiv ist,

und vor allem auch das mir selbst zuzugestehen und mich damit auch zuzumuten. Also das heißt, dass dann auch mal ein Partner dir zum Beispiel zu sagen, was in dem Moment bei mir ist.

Ähm mir selbst einzugestehen, was grad oder überhaupt erstmal hinzuspüren, was ist denn da? Dann ist nicht gleich wieder weghaben zu wollen, wenn's ein Gefühl ist, dass ich nicht so bevorzuge, sondern zu sagen, okay, du darfst jetzt einfach mal da sein.

Und dann kümmere ich mich drum.

[6:12] Und es, also für mich geht's maßgeblich um dieses Präsenzsein in dem Moment und da voll und ganz parat zu sein. Und zu schauen, was ist und mich selber zu sehen und mich selber zu spüren.

Und die der zweiten Frage entsprechend. Hm.

Ich bin ja so jemand, ich ich liebe einfach Kinder, ich bin so, ich sehe in jedem Menschen so fort.

Grad wenn irgendwelche Teile angehen, wenn jemand getriggert ist oder wenn irgendwas ist, sehe ich dieses diese Kinder, die diese Menschen mal waren.

Und und möchte mein innerster Wunsch ist für alle Kinder auf der Welt einfach nur Frieden und Liebe und gesehen werden und wertvoll sein und so weiter.

Und dabei merke ich, dass ich mich selber dann.

[7:08] Dass dieses, dass diese benachteiligten Kinder in Anführungsstrichen aus mir dann sprechen, dass mir das das spiegelt, dass ich mich oft.

Um meine eigenen inneren Kinder, um meine inneren Anteile, um das, was wo's wirklich bei mir geht kümmere, weil ich so stark damit beschäftigt bin, mich um alle Äußeren zu kümmern,

Also sowohl die echten Kinder, als auch die inneren Kinder. Ähm das.

[7:36] Mir selbst gut sein. Und wirklich halt auch zu spüren, was ist denn mir Selbst gut sein und das auch an erster Stelle zu stellen.

[7:47] Damit ich wirklich auch wahrhaftig sehen kann, was kann ich im Außen tun? Weil erstmal muss ich ja schauen, was was kann ich im Innen tun? Und dann ist auch nur das, was ich im Außen tun kann.

Wahrhaftig und und gesund und ähm kraftvoll.

Ja. Jetzt war da ganz ganz viel drin. Ähm.

[8:12] Was bedeutet das? Wie hast du sonst bisher immer äh in deinem Leben so auf die auf diese.

Inneren oder äußeren Kinder reagiert? Und was hast du dann dabei.

[8:27] Vernachlässigt oder vergessen. Mhm. Also meistens geht's ja auch ums irgendwie also Situationen, in denen irgendwas lodert oder wo irgendwas unentspannt ist oder irgendwas.

Sich bewegt ähm quasi bin ich als erstes mal losgestürmt und habe immer alle alle anderen verstanden.

Immer alles andere versucht zu verstehen und zu retten und wichtig zu nehmen und darauf anzuspringen und.

[9:00] Meine eigenen Trigger in dem Moment, meine eigenen.

[9:07] Schmerzen im Grund, hinten angestellt und.

[9:15] Dass auch in Bezug oder.

Aufgrund meines großen Harmoniebedürfnisses die Harmonie im Außen versucht zu erschaffen, indem ich mich um alle anderen kümmere, damit.

Im Außen durch deren Zufriedenheit meine Harmonie erschaffen wird.

Gleichzeitig in mir die Anteile, die aber denen sich gut geht, runtergedrückt und damit keine Harmonie erschaffen, weil die Harmonie in mir selber ja dann nicht vorhanden.

Und das macht mich abhängig von außen. Und es macht mich abhängig von der Harmonie im Außen, die ich aber ja nur ganz begrenzt in Wirklichkeit beeinflussen kann.

Wenn dann ich sie beeinflussen kann, damit wahnsinnigen ähm quasi hm.

[10:02] Defiziten in Bezug auf meine, meine inneren Gefühle und meine Bedürfnisse.

Und deswegen ist das ja alles eine relativ wackelige Angelegenheit und.

Es geht ja im Grunde darum, Verantwortung für mich selber zu übernehmen und.

[10:19] Innere Haltung zu kreieren, dass ich mich selbst halten kann und dass ich eben nicht auf die Harmonie,

Oder irgendwas von außen angewiesen bin. Zumindest nicht vordringlich und nicht nur und nicht maßgeblich, sondern dass,

Egal, was von außen kommt, so werde mein Wunsch oder so ist mein Wunsch. Ähm.

[10:42] Mir das auch zu großen Teilen selbst erschaffen kann. Glaub, das, was du beschreibst, das kennen, glaube ich, ganz, ganz viele, dass sie so.

Versucht san,

was auszugleichen oder für andere da zu sein, sich zu kümmern und und dieses, ja, immer,

Dabei aber oft dieser Aspekt halt vergessen wird, okay, ich kümmere mich dabei um mich selber nicht oder um ein Teil in mir nicht. Und ähm.

[11:12] Und wie wie schaut das jetzt konkret aus? Weil du hast vorher, du hast vorher so beschrieben, dieses,

für mich ist wichtig dann zu spüren und das in mir zu fühlen und das klingt so schön aber wie machst du das konkret? Also wie wie funktioniert das? Also,

Das ist ein bissel unterschiedlich. Also es gibt ja die, wenn ich jetzt zum Beispiel grad von irgendwas getriggert bin, also irgendwie, irgendwer sagt irgendwas.

Und ich merke in mir boah, da geht der Gegenwehr los. So.

Dann einfach mal zu schauen, okay, wie fühle ich mich denn gerade.

Also, okay, da ist jetzt ein Teil, der hat da totale Abwehrmechanismen. Und der möchte sofort losspringen und den anderen anspringen oder ihm irgendwas erklären oder was auch immer tun.

Mal zu spüren.

[12:04] Ohne jemanden anzuspringen, sondern zu sagen, okay, das ist gerade da und das, ich sehe das. Also, ich drücke das nicht sofort,

um adäquat auf die Situation reagieren zu können und so weiter, sondern ich spüre erstmal, okay, das ist jetzt da. Vielleicht teile ich's auch mit, wenn ich kann, zum Beispiel, also das wären meine

die Malvorstellung zu sagen, hey, woah, du, ich merke gerade, dass das überfordert mich jetzt total, was du sagst, ich spüre, dass das sich bei mir da was bewegt.

Vielleicht auch was nicht so freundlich ist und dann damit mir sozusagen eine einen Abstand verschafft zur Situation.

[12:39] Das ist mal das Erste. Hm. Und das Zweite ist, also das sind diese Dinge, die dann zu spüren, okay, was es da ist.

Und dann aber auch zu schauen, okay, was machen denn eigentlich meine inneren Kinder? Das ist für mich immer total wichtig und da ist es als erstes nicht so ein Gefühl, sondern ich schaue dann ganz bewusst wie in so einem Bild, in meinem inneren Raum.

Ich habe mehrere innere Kinder und auch andere Anteile, die da leben, sozusagen in meinem inneren Raum. Und dann da mal hinzuschauen und die, die ich schon kenne, mal anzuschauen, wie die sich gerade mir zeigen.

Und dann sehe ich schon ziemlich schnell, was, was, was die grad machen, diese Kinder? Und wer mir was zeigt.

[13:23] Dann kann ich schon mal dieses, diese unbewussten inneren Antworten, so diese diese kindlich geprägten kann ich beachten und innen einfach.

Erwachsenebene Sicherheit zukommen lassen,

Wenn ich dieses Bild in dir habe, dann sehe ich, okay, was machen die gerade? Dann kann ich so meine inneren Umarmung losschicken und sagen, ey, ich sehe das, wie du dich gerade fühlst. Und ich, hey, ich bin groß und ich kümmere mich drum. Sodass,

Anteile in mir einfach dieses Vertrauen haben können ein Erwachsener, also in dem Fall ich Erwachsene.

Ich kümmere mich drum. Es ist nicht die Aufgabe der Kinder jetzt irgendwas zu machen, sondern ich als Erwachsener kümmere mich drum.

[14:10] Und dann ist er meistens schon, ehrlich gesagt, so, dass sich alles ein bisschen beruhigt.

[14:16] Und ich wieder meine Eigenmacht gewinne. Mhm. Und dann schaue ich halt, was jetzt los ist. Also ich meine, dann geht's halt weiter, logisch. Also.

Den Prozess jetzt dazu zu beschreiben ist wahrscheinlich einfach jetzt ja. Führt übers ähm das Thema jetzt hinaus.

Ganz wichtig, wie du es beschreibst, nämlich das das ist der immer und immer und immer, immer wieder gleiche Prozess, den ihr in der Ausbildung, bei mir, bei den Leuten erlebt, so, zu lernen, zu sagen, Moment einmal.

[14:43] Ich bin jetzt wütend oder ich äh bin jetzt traurig, weil mein Partner oder so,

ich bin jetzt äh verzweifelt oder ich fühle mich jetzt nie mein ganzes Ich. Genau. Sondern dass es heute einen Teil in mir gibt, wie halt dieses Kind in mir oder eines dieser Kinder in mir,

Und in dem Moment, wo ich das tun, ist innerlich mal für mich tun kann, das Aussprechen ist dann nochmal a Schritt, aber das für mich tun kann,

vorher bist du ja so verhaftet und so jetzt mal,

Auf dem ich habe dann und ich habe einfach das Gefühl, ich bin diese ganzen Teile. Es ist einfach kurzzeitig ist es einfach so. Ich dann dann identifiziere ich mich total damit.

Bin's dann gefühlt und dadurch dann habe ich kein Handlungsspielraum, weil wenn ich das alles bin, ja dann kann ich ja nur so agieren, wie meine Teile es mir gerade ähm auftragen sozusagen und es ist schon auch so, muss ich sagen, wenn ich.

Zu diesem Raum meiner inneren Anteil oder meiner Kinder gehe,

sehe ich da immer mehr als nur eins und nicht nur Kinder. Und das ist für mich auch total hilfreich, weil an sich zum Beispiel eins ein kleines Wesen, in welchem Alter auch immer das dann halt ist, wenn ich sehe, ist jetzt gerade total wütend,

dann sehe ich aber einen anderen Teil, der total traurig ist,

Und dann kann ich sehen, okay Moment mal, okay, da ist jetzt zwar diese Wut, aber gleichzeitig gibt's dann noch einen Teil in mir, der eigentlich total traurig ist.

[16:11] Und das gibt mir die Möglichkeit zu sehen, stoppen mal, die Wut ist jetzt net alles, ne, da liegt ja was hinter dieser Wut.

[16:21] So und dann habe ich schon wieder mehr Spielraum und.

Na ich bin ja gar nicht diese ganze Wut. Also wenn's schon mehrere.

Gibt, die ich sehe, die jetzt schon unterschiedliche Gefühle ausdrücken, dann kann ja ich nicht das alles sein,

Und dann weiß ich auch wieder, okay, Stoff, ich kann das ja sehen. Also gibt's auch noch eine Ebene in mir, die dafür Verantwortung übernehmen kann. Und jetzt,

das beobachten kann und damit wieder in die Handlungsfähigkeit kommen kann.

Und damit in die Erwachsene Handlungsfähigkeit. Und damit bist du da von dem, was du vorher hast versucht zu beschreiben. In dem Moment bist du da,

mit dem zu gehen, was gerade ist. Nämlich aus der Perspektive, also aus der aus dieser Haltung raus, dieses,

bewussten Erwachsenen, die das sieht, was in ihr passiert, kommst du, auch wenn's grad noch nicht schön ist oder leicht ist oder auch nicht gelöst ist in dem Moment, aber du kommst damit zumindest in diesen Modus, okay, ich kann mit dem, was gerade ist, sein. Mhm.

[17:23] Und ich kann mir Spielraum verschaffen, weil das Schwierige ist ja auch oft, gerade wenn so innere Kindanteile angetriggert sind, die rasen ja dann los, also weil,

Klar, also die wenn ein Kind wütend ist, dann gibt das Gas. Und dann ähm kann ich aber dadurch, dass ich, dass ich das,

Fee und mir bewusst dadrüber bin, dass das jetzt ein Teil in mir ist, der doch irgendwas jetzt angetriggert einfach wurde, dann kann ich mir zu diesem Menschen, weil meistens ist es ein Mensch,

Abstand verschaffen und mir deswegen selber auch Raum und dem anderen auch Raum verschaffen, indem ich mal erstmal sage, okay Moment mal, ich merke gerade, bei mir wurd's total, das heißt, ich kann nicht neutral oder,

ruhig oder irgendwie reflektiert man gegenüber begegnen,

und dann diese Aufrichtigkeit und das ist das, was ich auch aus dem Seminar mitgenommen habe. Diese Wahrhaftigkeit, diesen Mut.

[18:21] Einfach zu sagen, ich spüre das, zu mir zu stehen, zu sagen, ich spüre das gerade, ich möchte gerade nicht auf dich losgehen, ich brauche gerade Raum und Abstand. Und ich muss mich gerade mal drum kümmern, was grad los ist bei mir.

Und damit ja, kann ich bin ich auch im Außen einfach wieder handlungsfähig. Mhm. Bedeutet aber oft auch,

lernen aus einer Situation rauszugehen, wo man früher gern so jetzt will ich's lösen und jetzt will ich's aber geklärt haben. Das stimmt ja alles nicht und erstmal dem anderen mal äh stellen wollen auch, also auch gerade wenn man angegriffen wird.

[18:58] Einen fordert und man sagt okay, hey Moment mal, stopp schon, du wartest aber gar nicht und ich will das alles richtig stellen und so weiter. Ähm aus dem rauszugehen, weil das,

so hilfreich ist, dann nicht drauf einzusteigen, weil es.

[19:14] Auch das habe ich gelernt, diese Absolutheitsanspruch, also was ich überhaupt Anspruch an einen anderen habe oder an andere Ansprüche an mich, das.

Mal komplett zu hinterfragen und dann zu sagen, okay, sobald ein Anspruch kommt,

Ist da was nicht im Reinen? Und dann stimmt's einfach nicht. Das ist bei mir selbst zu erkennen und auch bei jemand anderem. Anspruch oder Vorwurf. Anspruch oder Vorwurf? Ja genau. Dann,

und das also wird halt durch die Arbeit immer wieder ähm ähm.

Gefestigt und wird geübt und es ist einfach so. Es das geht alles nicht ohne üben. Und.

[20:00] Ich habe auch mir ganz lang, weil man ja oft so hört von von diesen oder von vielen so Weisen, die man als sehr weise erachtet oder spirituell lernt oder was auch immer, dass er das alles ja dann ganz einfach ist oder ganz leicht geht und ganz,

und diese Erfahrung, die.

Stimmt für mich so nicht, weil ich mein Gefühl von Leichtigkeit ist, dafür muss ich nichts tun.

Und das geht von selber. Und das ist aber nicht der Begriff oder die die Tatsache was leicht gängig ist.

[20:38] Leicht ist es dann schon irgendwann, aber dafür muss ich mir bewusst sein. Mhm. Und je bewusster ich mir bin,

desto öfter kann ich's anwenden, dann klappt's drei, vier, fünfmal, dann klappt's wieder nicht, dann werde ich wieder dran erinnert, erinnere mich selber wieder dran und so ist es an sich stetiges, in die Leichtigkeit hangeln. Hm.

Ja. Der nächste Beziehungskonflikt kommt bestimmt, da bin ich schon gespannt, wie's uns dann damit geht.

Auch das ist wieder, immer wieder Übungsfeld, da zu lernen, anders zu agieren, als wie das, was wir bisher gemacht haben. Jetzt haben wir so bisschen,

Ich würde nochmal gerne zurück. Jetzt haben wir so ein bisschen das Seminar aus dem da wo wir aus den Augen verloren. Gibt's noch etwas so ein Aspekt, wo du sagst, hey, das war,

unabhängig vom inneren Kind oder so, für dich total schön oder wichtig oder etwas, wo du sagst, hey, daran bin ich gewachsen mit mir.

Ja, also eine wichtige Sache ist noch, einfach immer dieses, das habe ich jetzt auch schon gesagt, mit dem auf den Tisch legen.

Dinge anzusprechen, immer wieder ansprechen, also alles. Es ging ja in diesem Sinne wirklich auch darum, die eigenen Wünsche zu äußern, also wenn's,

Es ging, es ging ja auch um Beziehung, es ging um Sexualität, es ging um Begegnung, körperliche wie Begegnung und ähm.

[21:57] Diese Erwartungshaltung und anderer muss irgendwas automatisch wissen oder muss das irgendwie können oder oder.

Befriedigen. Befriedigen genau oder ist für irgendwas zuständig bei mir zu befriedigen.

Mal komplett wegzulassen und zu sagen, nein, ich teile alles, was ich gerne haben möchte in einer wertschätzenden Art und Weise, teile ich das mit. Und die Erfüllung der Bedürfnisse steht dem Anderen frei,

Das heißt, ich, aber wenn ich schon gar nicht erst mitteile, was ich mir wünsche, dann ist die Chance, dass der Partner des,

mehr oder weniger gut befriedigen kann, selbst wenn er wollte, einfach relativ gering. Und wenn ich etwas ausspreche, dann habe ich zumindest die Chance gegeben,

Das ist, die setzt den Falle. Er ist dazu gerade möchte das, ist dazu in der Lage, kann's mir geben, dass es mir auch gegeben wird,

Und gleichzeitig die Wertschätzung dem Partner gegenüber, wenn er sagt, du, das kann ich dir jetzt gerade nicht geben. Ich ich habe dich gehört und ich.

[23:02] Schau mal, was ich damit mache, aber im Moment ist es mir nicht möglich, dir das zu geben. Oder aber es wird ganz leicht gegeben,

und ich kann genau sagen, was ich will. Und wenn ich so nicht will, kann ich sagen, du, hm, ich hätt's gerne ein bisschen mehr so und so. Also, immer wieder, ich muss nix aushalten, weil ich so dankbar bin, dass er mir jetzt überhaupt mal was gibt.

Dann halte ich das aus, auch wenn's mir gar nicht so gut gefällt. Und ist nicht genau das ist, was ich wollte.

Eher verausgabt sich auch, weil er gibt mir irgendwas, wo er meint, ich will das jetzt und dabei ist es das gar nicht. Und dann haben wir zehn Minuten Zeit verschenkt,

Er gibt mir was, was was er meint, dass mir gut tut, was mir aber gar nicht gut tut und ich hätte sogar was anderes.

Also dieses wahrhaftige Dinge auf den Tisch legen, was ich mir wünsche,

und dann aber auch es wieder loszulassen und die Freiheit zu geben, dass der Partner

ja oder auch nein sagen kann. Mhm. Als ganz, ganz wichtig und nur ganz, ganz, ganz, ganz kurz, was glaubst du, was braucht's, um das überhaupt.

Zu spüren zu können, was ich mir denn wünsche. Viele haben das ja gar nicht mal so sagen, ey, weiß gar nicht, was ich will oder wie wie glaubst du was, was was braucht's dafür, um das um mit dem in Verbindung zu treten mit dem, was ich wünsche.

[24:26] Du bist klar mit dir, weißt du? Du hast so, du strahlst es ja aus, zu wissen, was du willst und du fühlst es in dir und du spürst es. Also ich immer, was ich will, überhaupt,

ich weiß überhaupt nicht immer, was ich will.

Nein, das ist nicht so. Ich weiß nicht immer, was ich will. Und es ist auch nicht immer so leicht zu wissen, was man will, aber man kann damit irgendwas anfangen,

Also erstmal mal zu mir zu kommen, vom anderen weg, mal zu mir selber zu kommen. Genau. Weil meine Hände hierhin zu legen, mal zu sagen, ja,

Okay und jetzt geht's mal um dich. Also nur um also mich. So, sage ich zu mir selber. Jetzt geht's mal nur um dich,

Okay und der andere ist ja bereit. Also er ist ja gerade, es geht jetzt gerade, wir haben jetzt gerade vielleicht abgesprochen, also ist auch gut, immer abzusprechen, jetzt geht's halt jetzt geht's mal um mich und dann geht's um dich oder andersrum, also weiß der Partner, okay, also jetzt geht's gerade um mich,

Okay, also dann sage ich, okay, jetzt geht's auch grad um mich und er wird sich schon um sich kümmern.

Ja, also ich kann erstmal, okay, wie geht's mir körperlich? Was was könnte ich, was was täte mir, tut mir jetzt körperlich gut. Okay, was was ist wie fühlt's sich in mir drinnen grad an?

OK jetzt ist ich bin grad bissel unklar was ich jetzt mir wünsch. Vielleicht können wir mal mit dem und dem anfangen.

[25:41] Aber wie wie befreiend auch und damit möchte ich jetzt ein bissi abrupt abrunden, wie befreiend auch dann für das Gegenüber einer ist in dem Fall für mich dann so,

Genau das Konkrete wünscht sie sich und dann kann ich kann ich ich in mich spüren und schauen, okay, kann ich das gerade bedienen? Was auch immer du gerade brauchst oder du dir wünschst. Aber auch ist dann, dann ist es klar, ja? Und was total wichtig ist, ist wirklich dieses ich kann mir was wünschen,

und er sorgt für sich selbst,

Und genauso ist es dann aber auch andersrum. Also das heißt, ich muss mich nicht irgendwie jetzt wenn wenn er, sagen wir mal, er möchte jetzt gerne 15 Minuten Rückenmassage und mir tut mein Daumen total weh. Dann kann ich sagen, Stefan, ich habe dich gehört, wenn er sich eine Rückenmassage wünscht. Und ich kann sagen,

Körperliches geht. Und dann kann ich sagen, okay, aber ich kann's jetzt dir gerade nicht geben,

und ich komme aber wir kommen auf jeden Fall nochmal drauf zurück.

[26:36] Ja, vielen Dank. Vielen Dank für deine Bereitschaft, so offen mit uns über all diese Dinge zu sprechen. Schön, dass du da warst.

Ja, ich wohne hier. Schön, dass du da bleibst. Das war einfach.

Ja, vielen Dank, dass ihr uns heute eure Aufmerksamkeit geschenkt habt. Ich freue mich, wenn's das nächste Mal wieder mit dabei bist und das soll's für heute gewesen sein. Bis zum nächsten Mal. Servus.



Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?