Ich brauche eine richtige Therapie #096

Episode #096: Nein, ich bin kein "richtiger" Therapeut und nein, ich mache keine "klassische" Therapie. Geht´s dir auch so, dass du dir denkst: "Ich brauche eine richtige Therapie!" Wenn dem so ist, dann solltest du dir dieses Video nicht entgehen lassen. 

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Überblick. Worum geht´s.

"Stefan du bist ja kein "echter" Therapeut. Ich brauche für meine Themen aus der Kindheit eine richtige Therapie."

Das hat mir eine junge Mutter in einer Mail geschrieben. Kurz darauf haben wir telefoniert und dabei hat sie mir dann ihre Geschichte erzählt.

"Stefan ich hatte seit ich denken kann eine Mutter die war oft labil, überfordert und später dann immer öfter depressiv!"...

Und sie hat dann einen "klassischen" Therapie-Weg eingeschlagen. Wir sollten uns allerdings einige Zeit später wieder treffen und...

Ihre Geschichte und was sie erlebt hat auf ihrem Therapie-Weg und warum sie dann wieder mit mir gesprochen hat, das erfährst du im neuen Video.

Hier kommst du zum Video (und vielen anderen) auf YouTube: https://youtu.be/c_j9kHNyMbY


Ich brauche eine richtige Therapie #096

Es ist schön, dass du wieder mit dabei bist. Ich freue mich heute etwas mit dir zu teilen, was mir,

ganz oft begegnet. Unter dem einen oder anderen Post auf Insta, Facebook oder sonst wo äh in der einen anderen E-Mail oder in so Frage-Antworten-Runden bei Live-Veranstaltungen oder Webinaren.

Stefan. Bist du denn ein echter Therapeut?

Und bei der Frage muss ich innerlich immer,

Schmunzeln und das die eine Seite andererseits ist es etwas, was mir ganz oft begegnet. Wir begegnen ganz viele Menschen, die in klassischen, echten Therapien war.

Und dazu möchte ich dir heute eine Geschichte von einer Klientin erzählen.

[1:36] Stefan, du bist ja kaa echter.

Therapeut. Ich brauche für meine Themen aus der Kindheit brauche ich eine richtige Therapie.

Hat mir so im Vertrauen äh junge Mutter in einem E-Mail geschrieben und,

Kurz hin und her geschrieben und dann haben wir telefoniert, weil's mich einfach so interessiert hat, wie sie zu dieser Überzeugung kommt. Und dabei hat sie mir dann am Telefon ihre Geschichte erzählt. Hat gesagt Stefan

Ich hatte a Mutter, die wo eigentlich seit ich zurückdenken kann, wurde ich schon immer ja, sehr labil.

Schon sehr früh in meiner Kindheit hat die depressive Phasen gehabt,

Eigentlich nur erinnern, dass sie ganz oft am Sofa klingen ist oder im Schlafzimmer und immer so ihre Ruhe braucht.

[2:28] Ganz schnell für mich als Kind kein Platz. Ich war die älteste von drei Mädels und,

Nachdem der Papa immer weg war, war ich ziemlich schnell früh verantwortlich für meine Geschwister.

Für das, wie's mir geht, was ich gebraucht hätte damals war einfach Koran, das haben die Umstände mit der Mama, die depressive Phasen hatte und später dann wirklich Depressionen hatte, hat das einfach net hergegeben.

[2:54] Ich habe dann ziemlich schnell funktioniert, Verantwortung übernommen, mich um die Kleineren gekümmert und

Genau das. Genau das freut mir heute so für die Füße. Ich habe nur so den Satz meiner Mama in den Ohren, den sie immer als Teenager zu mir gesagt hat.

Auf die kann man sich so sehr verlassen. Du bist mei brave. Du kümmerst dich immer um alles und sie hat zwar,

Dass ihr Mama das ehrlich meint, aber sie hat das immer so wütend macht, weil sie wollte net immer die Brave sein, sie wollten nicht die sein, auf die man sich verlassen kann und sie wollte auch net die sein, die sich um alle kümmern. Sie wollten auch mal die sein, um die sich gekümmert wird.

Diese Wut hat sie nie rauslassen. Heute begegnet dir das genauso wieder. Sie,

ist diejenige, auf die sich alle in ihrer Familie, sie hat jetzt selber zwei Kinder, ein Mann und einen Halbtagsjob und Freunde, sie ist immer die, auf die sich alle verlassen und,

Wenn man's mal net funktioniert, dann ist sie schuld, weil sich ja alle auf sie verlassen und sie funktioniert und macht immer für alle anderen.

Für Sie ist auch heute, wie damals in der Kindheit, gefühlt so wenig Platz. Das ist ja aber jetzt erst klar geworden, nachdem Sie im letzten Herbst in einer Phase gelandet ist, wo Sie sich, ja,

Sofa liegen die meiste Zeit wieder gefunden hat und sich dabei erinnert hat und gedacht hat oh verdammt.

[4:23] Wo meine Mutter früher war. Und das war für sie das Alarmsignal. Sie gesagt, hey sie ich will i will da raus. Ich will das nicht.

Ich will net,

Depression landen, wie man Mama. Ich will nicht mehr funktionieren. Ich will nicht mehr meine Bedürfnisse hinten anstellen, sondern ich will gut für mich da sein, aber auch natürlich trotzdem für alle anderen da sein, aber nicht, dass ich dabei drauf gehe.

Sie wollte vor allem net für ihre zwei eigenen Töchter, so Mutter sein, wie sie als Mutter hatte damals. Sie wollte das besser machen,

Nach unserem Gespräch hat sie sich dann äh Therapeutin vor Ort gesucht, also über ihr krankschreibung, setze ich für eine Halbtagsstelle krankschreiben lassen. Ähm,

Hausarzt gelandet, der hat sie äh ja zur Psychologin überwiesen und dann hat sie Therapeutin zugewiesen bekommen. Das dauert alles dieser Prozess. Und nach einigen Wochen war sie da.

Dann regelmäßig so alle zwei, drei Wochen diesen Therapiestunden gesessen. Kurz darauf auch,

Einem Klinikaufenthalt ist aus sechs Wochen mal raus.

Darauf anschließend wieder Therapiestunden bei der Therapeutin. Das war für sie total wichtig, weil das erste Mal in ihrem Leben Zeit gehabt und wo Raum da sich mit sich zu befassen.

[5:44] Therapiestunden gab's ganz viele Erkenntnisse der Punkt war aber, dass sie,

Vor allem aus der Klinik nach Hause gekommen war und eigentlich guter Dinge war, hat sie dann wieder angefangen zu arbeiten und diese Halbtagstelle wieder,

der halben vollen Zeit wieder angefangen zu arbeiten und auch die Termine mit den Kindern sind wieder mehr worden. Das heißt, sie ist so langsam wieder reingerutscht in ihr altes System, in ihr altes Muster, was ja auch,

Unbewusst alle zu Hause erwartet haben, dass sie irgendwann sie macht das ja, um dann wieder zu funktionieren,

So ist es hier passiert. Sie ist dann wieder funktioniert und sie hat es auch mit ihrer Therapeutin besprochen, gemerkt, sie hat gesagt, sie merkt, sie rutscht da wieder rein und sie braucht jetzt etwas, was dir tatsächlich hilft, um Veränderung in ihr Leben zu bringen.

Therapeutin war dann, ja, vielleicht sollten wir nachdenken mal über Medikamente.

Dir helfen nicht in diese Depression zu lutschen und da war für sie das wollte sie auf keinen Fall,

Keine Fall Medikamente übernehmen. Sie wollte ja irgendwas, sie brauchte was anderes, weil diese Therapiestunden waren für sie gut, aber,

Sie war da jetzt schon über ein Jahr lang.

In diesem Prozess und hat aber für sich das Gefühl gehabt, na okay, verstanden habe ich's jetzt, aber jetzt fehlt mir dieser Schritt, wie bringe ich das denn in mein Leben? Wie verändere ich das, dieses Muster tatsächlich in meinem Leben?

[7:12] Und sie hat für sich festgestellt, dass sie gesagt hat, okay.

So funktioniert das in diesen Krankenkassen und Therapiesystem. Das Angebot ist das passt nicht für mich.

Ich brauche grad was anderes. Ich brauche grad a Begleitung, die mir hilft.

Selber in meinem Alter zu verstehen und die mir hilft etwas zu tun, was ich dann konkret machen kann, mir Handlungsanweisungen an die Hand gibt. Sie braucht a engere Begleitung als wir alle zwei Wochen.

Wie so ein Austausch und Sparringspartner für das was in ihr vorgeht.

[7:52] Ja. Und das hat sich festgestellt, findet sie in dieser klassischen, echten Therapie jetzt nicht.

Und sie war wirklich ja, sie war verzweifelt, weil sie hat sie ihr helfen lassen und irgendwie gemerkt, hm und sie hat also den den Druck ihrer sozialen Umgebung gespürt. Na jetzt macht's das ja so lang. Jetzt muss es dir da ein Jahr besser gehen.

So unbewusst, ja. Und das hat sie noch tiefer da rein geritten und sie bohr echt so an der Kippe zu sagen, hey jetzt,

Strecke alle Füße von mir und gib mich dem hin. Vielleicht ist es besser auch so depressiv zu sein. Das waren schon Gedanken in mir. Und an der Stelle hat sie gesagt nein.

Hat dann nochmal das Gespräch mit mir gesucht, ist im Kennenlerngespräch gelandet und dann in,

Hat sie sich für diesen Prozess, für diesen acht Wochen inneren Kind-Prozess bei mir entschieden.

Da hatten wir jetzt nämlich vor Kurzem deswegen kann ich dir diese Geschichte so erzählen, weil sie so neu ist. Da hatten wir vor Kurzem das Abschlussgespräch und da haben wir über diesen dies ihren Weg nochmal so gesprochen.

Und sie hat gesagt, Stefan.

[9:03] Heute nicht mehr diese Angst. Ihr habt nicht mehr diese Angst, dass mir passieren könnte in so einer Depression wirklich zu landen.

Sie sagt net, dass sie heute nicht mehr auch noch immer wieder mal wieder funktioniert und sich selber vergisst. Aber sie sagt,

erste Mal hat sie einen Zugang zu sich, so dieses was man ja hört, aber was ja auch begreifen kann und was sie machen kann, so diese Handlungsanweisung, wie sie wieder mit, wie sie sich selber spürt.

Also wie Sie selber wahrnimmt, wie Sie im Körper grad geht,

Zugang zu ihrem Gefühl, zu ihrem Bauchgefühl hat und das immer deutlicher wird und damit ihre Grenze, wo sie wieder ins Funktionieren oder es es für alle anderen passend machen oder ähm.

Es sich um alle anderen zu kümmern, das spürt sie jetzt und das Signal hat sie vorher auch schon gehabt, aber jetzt jetzt ist es so deutlich und jetzt kann sie dem Aufmerksamkeit geben und jetzt kann sie hat sie Reaktionsmuster entwickelt, wie sie,

auf das in ihrem System reagiert, wie sie diesem Gefühl dann auch nachgeht, wie sie da für sich selber sorgt.

Es ist nicht weniger zu tun. Die Kinder sind net weniger um net weniger Termine. Ihr Arbeit ist net weniger anstrengend. Der Haushalten sind weniger, aber sie hat einfach ein viel besseren Bezug zu sich und dann Verbindung zu sich, zu ihrem Gefühl.

[10:23] Und das war so der Gamechanger für sie in diesem Prozess.

Sie ist so froh, dass sie das jetzt gemacht hat, weil diese klassische Therapie hätte für sie die hat schon was gebracht, aber das hätte ja für sie einfach nicht gebracht, das hätte so lange gedauert.

Und sie war schon so frustriert von, jetzt mal wieder drüber sprechen, klar, mit einem guten Gefühl dann aus der Stunde rausgehen, aber wissend, was mache ich denn zu Hause?

[10:51] Und sie hat gesagt, sie für sie war das so wichtig,

Mehrmals mit jemandem sprechen zu können, also net nur alle zwei, drei Wochen, sondern mindestens einmal die Woche so Feedback zu bekommen, um zu wissen, okay, da bin ich auf dem richtigen Weg. Und das kann ich jetzt machen bis zur nächsten Wochen und dann wieder und dann wieder und so hat sich das Gefühl gehabt,

zu bleiben.

[11:11] Für sie war's so wichtig, sich dazu zu entscheiden, dass sie da jetzt mal eine Zeit lang von ihrer Aufmerksamkeit her länger dranbleibt,

Dass das quasi mehr in ihren Fokus rückt, wie so na ja, alle zwei Wochen kümmere ich mich kurz mal nebenbei darum.

[11:30] Um diese Zeit hat dir einfach klärend ihr im System erklären. Sie hat gesagt, sie hat jetzt verstanden, dass es diese Zeit gebraucht hat.

Wo sie sich rausnimmt aus ihrem Leben, sondern wo das trotzdem sie so viel zu tun hat, arbeitet und Kinder, dass sie da einen Weg findet, also dass sie da einen Prozess gefunden hat, der sie in ihrem Leben abholt, da wo sie gerade steht.

Das hat für sie die klassische Therapie nicht geschafft.

[11:59] Da ich Sie heute heilfroh drum und wenn's dir.

Auch so geht, wenn du das Gefühl auch hast so ich gehe ständig über meine Grenzen, meine Bedürfnisse gibt's vielleicht gar net, was ich brauche weiß ich gar nicht, was mir gut tut.

Dir auch so geht und du das Gefühl hast, du brauchst eine Begleitung über eine Zeit, dann lass uns zwei gerne drüber sprechen,

Lass uns jetzt drüber sprechen, bevor du in einer langen Prozess gehst, wo du vielleicht nachher frustriert bist und lass uns zwei persönlich drüber sprechen, wie dieser Weg dich da abholt in deinem Leben, wo du jetzt bist,

dir einen Lösungsweg für dein Leben, für deine aktuelle Situation an die Hand gibt. Das würde mich von Herzen freuen.

[12:49] Für heute und für diese Geschichte, für heute gewesen sein.

[12:56] Mir geht's dabei nicht um Bewertung, um richtig oder um schlecht, um besser oder weniger gut, sondern mir geht's darum.

[13:05] Zu machen, dass es Dinge gibt, die für dich passen und Dinge gibt, die es für dich nicht passen,

Und immer wenn wir uns in das System reinquetschen und sagen, na okay, das ist das die Lösung, die grad im System angeboten wird, dann heißt das nicht, dass das für jeden passt. Genauso wie das, was ich mache, auch nicht für jeden passt.

Es soll dir eine andere Möglichkeit geben, dich da in deinem Leben abzuholen, wo du bist. Und das ist das, was ich in dem Prozess.

Wirklich für heute gewesen sein. Es war mir große Freude das mit dir zu teilen. Mir ein ganz wichtiges Anliegen und wünsche dir jetzt egal was heute noch auf dich wartet,

ganz wundervollen Tag mit dir. Bis zum nächsten Mal, servus, der Stefan Peck.

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