Wie geht das: Mich erwachsen zu fühlen? - #025

Es folgt Episode #025: Heute habe ich eine meiner Klientienen zu Gast und wir beschäftigen uns mit der Frage: Wie schaffe ich es mich dauerhaft erwachsen zu fühlen?

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Überblick. Worum geht's.

Heute ist bei mir eine Klientin im persönlichen Gespräch. 

Michaela ist bei mir im Coaching-Programm und im Rahmen dessen ist bei ihr die sehr spannende Fragestellung aufgetaucht:

Wie mache ich das, mich dauerhaft erwachsen zu fühlen?

Sie meinte dazu, dass diese Frage sie echt beschäftigt und vermutlich gibt es mehr Menschen, die sich diese Frage stellen und deswegen wärs vielleicht auch mal was für meinen Podcast. 

Das hab ich gehört und sofort die Gelegenheit genutzt und sie gefragt, ob sie denn nicht LIVE für den Podcast mit mir darüber sprechen mag. Ja, und jetzt ist das wundervolle Ergebnis hier für dich zu hören und zu sehen. 

Michaela, weiß zwar, dass sie dem Alter nach erwachsen ist, und dennoch fühlt sich manchmal gar nicht so: 

"In mir gibt es einen Teil, der sich gar nicht erwachsen fühlt und der Gefühle der Unsicherheit hat oder der unentschlossen ist, oder hilflos und nicht so richtig weiß."
Da stellte sie sich die Frage, ob es nur ihr so geht oder ob es euch da draußen auch so geht. Und wie kann es funktionieren, dass man sich Stück für Stück erwachsener fühlt, es zu lernen erwachsener zu werden. 

Dieser Teil, von dem sie spricht, ist das Innere Kind. 

Hör rein in das spannende Gespräch, wir sprechen über:

  • Die Voraussetzung, die wir geraucht hätten, um zu lernen, neben dem physischen Erwachsenwerden auch emotional erwachsen zu werden.
  • Warum es schwierig ist in der Pubertät - dem Zeitpunkt wo wir physisch erwachsen werden - da erst auch emotional erwachsen zu werden.
  • den Bewusstseinszustand der Generation unserer Eltern und die Möglichkeit, die wir dadurch haben.
  • Warum es NIE zu spät ist, emotional erwachsen zu werden. 
  • Wie viel Ablösung braucht es von den eigenen Eltern, um selbst innerlich erwachsen zu werden.
  • Warum das Weltbild unserer Eltern in uns weiter lebt und warum wir uns davon lösen sollten. 


Bitte entschuldige eventuelle Ausdrucksfehler oder seltsamen Satzbau. Der Text ist ein automatisches Transkript des Videos.

Wie geht das: Mich erwachsen zu fühlen?

Es geht ums Erwachsensein und ich habe mir die Frage gestellt Wie geht es eigentlich? Wie geht das, mich erwachsen zu fühlen? Weil mir das an mir selber aufgefallen, dass ich zwar weiß, dass ich erwachsen bin und die Zeit meines Alters sagt mir das auch immer. Aber dass es in mir einen Teil gibt, der sich überhaupt nicht erwachsen fühlt und der ganz oft eben die Gefühle hat wie Unsicherheit oder der unentschlossen ist und hilflos und nicht so richtig weiß.

Und das ist jetzt in meinen Augen nicht ganz so erwachsen. Und da habe ich mich gefragt Ist das normal? Hab das nur ich? Oder haben es andere auch noch? Und wie kann es funktionieren, dass man sich Stück für Stück erwachsener fühlt oder dass ein bisschen sicherer wird? Also gibt's dann den Weg aus deiner Sicht ja. Ist Erwachsensein zu lernen?

Ja, ich habe es gemerkt. Leute, die Michaela, die Wundt startet mitten rein. Vilma und wir wären da rein starten. Nur kurz für alle, die jetzt zuschauen. Zuhören. Die Michaelas bei mir derzeit im Coaching Programm. Und dieses Thema ist eben bei uns im Rahmen unserer zwei Monate, die wir gemeinsam verbringen, wo ich sie begleiten darf auf ihrem Weg mit ihrem inneren Kind und all diesen Themen rundherum ist eben auf dieses Thema gestoßen und hat mir das dann per WhatsApp drauf gesprochen, so wie mir halt kommunizieren.

Und dann kamen diese Fragen. Und dann hat sie, glaube ich selbst gesat, dass das ein Thema wäre für den Podcast.

Ja, weil das so umfangreich ist. Weil ich glaube, dass das einfach echt ein großes Thema ist. Genau.

Und dann habe ich gesagt Ja, total gute Idee, lass uns doch doch gleich live funktioniert als Aufzeichnen. Genau. Wir sind ja dann gerne ins Thema eingestiegen, sondern gesagt Okay, das mach ma heute und hier genau deswegen. Also vielen Dank schon mal Michaela, für deinen Mut, das zu tun und dich damit zu zeigen. Ja, gerne.

Danke dir, dass du meine Fragen beantwortet. Eigentlich ATU mal best. Also nicht rein. Ja, das ist ja immer gut. Ich bin da mit jeder Frage, die auch an mich gestellt wird, wie immer auch Lernender dabei und da eben genau und versucht das halt einfach aus der Erfahrung raus, die in dem Thema habt zu beantworten. Und es ist natürlich nie die umfassende Wahrheit oder das letzte der Weise. Jetzt heißt es noch Ein und Sprichwörter.

Du hast die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen oder so. Genau. Weil wir alle weise sind, also alles wissen, sind beide schon da. Okay. So magst du nochmal ganz kurz deine Frage wiederholen.

Weiter und Balou ja. Also die Frage für mich ist halt ist es überhaupt möglich, sich immer erwachsen zu fühlen? Und wie komme ich da überhaupt hin? Wie geht das genau? Also gibt's da eigenen Weg am. Ja, wie man das schafft, erwachsen zu fühlen und nicht nur das Alter zu sehen und zu zählen, okay. Ja, mit Vernunft. Okay, da komme ich schon klar. Aber wenn ich mich halt nicht so fühle.

Also gibt's da einen Weg, das so anzugleichen, dass das innere Gefühl mit dem mit der Wissenden, mit der Ratio und mit der mit den Zahlen, der regt sich ja, weil ich das Gefühl habe, man hat da halt eine Zahl, die wird immer größer.

Aber es gibt so ein Teil, der bleibt zurück. Und je größer die Zahl wird, das merke ich auch, desto größer auch der Anspruch an mich selber, auch ja erwachsen genug zu sein. Also na so ein bisschen. Okay, jetzt nochmal älter. Jetzt muss es noch besser klappen. Jetzt müsstest du es doch langsam gelernt haben. Weil ich habe so das Gefühl, man muss es halt dann. Ja. Und die Vernunft sagt, es trainierst halt jetzt ein Jahr länger, dann wirst schon besser drin.

Aber man steht ja ein Jahr später da und fühlt sich in gewisser Hinsicht immer noch nicht ganz erwachsen.

Ja, ja, genau. Hat es dann mehrere Themenbereiche, die da mit reinspielen? Aber eines musst du schon so schön beschrieben Horste. So dieses Gefühl, dass es ein Teil in uns gibt, der sie dann nett erwachsen fühlt und der sich in manchen Situationen also wenn ich das jetzt mal so durch ich die Graser, dass ich in manchen Situationen vielleicht überfordert fühlt oder doch nicht damit klarkommt, mit dem, was jetzt passiert oder nicht vernünftig genug reagiert, sondern eher halt empfindlich oder unreif.

Ja, genau. Und genau das ist der Punkt.

Also es gibt halt da dieses Kind in uns, auch unser inneres Kind, das Haben in einem gewissen Stadium in uns, sag jetzt mal stehengeblieben ist. Dort, wo es emotional für uns als Kind irgendwie schwierig, herausfordernd wie irgendetwas nicht bekommen haben, wir irgendwie mit Schmerzen konfrontiert worden sind. Ja. Dort bleibt sie stehen. Es bleibt aber auch stehen, wenn. Wenn uns als Kinder auch so, dass die Vorbilder fehlen, weil wir ja, das hast du ja auch erwähnt im Gespräch zwischen uns zwar zu dem Thema, weil wir ja von dem lernen, was uns da umgibt, vollkommen unbewusst.

Das passiert dann nicht als rationale Entscheidung, sondern wir spüren, wir kommen ja als dieses rein fühlende und spürend Wesen auf die Welt. Und wenn uns da das Vorbild fehlt, wenn unsere Eltern selbst in sich und ihrem Kind gefangen waren, wenn sie selbst nur nie gelernt haben, mit sich klarzukommen, auch emotional, da Kompetenz zum Kompetenz, zum Sein und zu sagen Okay, ich fühl jetzt in Mujer mal hin. Worum es da was ist da in mir?

Um was braucht dieses in mir grad? Oder hat mein Kind in mir? Und wenn unsere Eltern als Vorbilder gefehlt haben, dann bleibt unser inneres Kind da auch stehen, weil wir dann ist. Es fehlt uns dieser Teil, wo wir sagen Okay, das kanndie nachahmen. Es geht darum, nicht nur körperlich zu wachsen und an Alter zuzulegen. Es geht darum, innerlich zu reifen und erwachsen zu werden. Emotional. Und dazu braucht er halt dann entweder weil ich keine Vorbilder Kopter oder weil ich etwas Schmerzhaftes erlebt hab oder mir Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung einfach nicht in ausreichendem Maß gegeben wurde.

Da brauche ich dann etwas, wo ich merk k. Wie kann ich denn selbst das nachholen? Genau. Und da gibt es dann oft keine Hilfe, finde ich, weil selbst wenn es gute Vorbilder gibt, dann heißt es noch lange nicht, dass ich mit mir selber auch so klar in uns und damit umgehen kann und das ich begleitet werde will. Kaum jemand hat Eltern, die sich gut auskennen mit inneren Themen oder die irgendwie wissen, wie sie ihr Kind da begleiten können.

Und in meinem Fall war es eben so.. Also ich finde die Zeit, wo das Erwachsenwerden ja eigentlich stattfindet jetzt so wäre ja die Pubertät und da hab ich total zugemacht. Also da ist ja auch keiner an mich rangekommen. Selbst wenn meine Eltern mich hätten begleiten wollen, dann das ist ja das letzte, was man will. Eigentlich in dieser Lebensphase. Die Eltern sind eigentlich das Feindbild. So, und wenn jemand kommt und mit dir drüber sprechen will, was was in dir vorgeht, dann machst noch mehr zu und hast erst keine Hilfe.

Das ist halt an dem Punkt ist es fast schon passiert. Also an dem Punkt, wo wir in die Pubertät kommen, ist diese Grundlage in der Familie schon gelegt worden. Des Horst. Da gibt's zwar Verständnis in dem Kind, da hat man sinnbildlich will ich sagen, da hat man den Samen dafür gelegt, indem man als Eltern dem Kind ihn immer wieder klarmacht Okay, hier deine Gefühle, deine Emotionen, das dann unsere Taten, deins. Was du fühlst, ist richtig und ist wichtig und schaut.

So kannst du damit umgehen. Das geht natürlich nur so eine Art von Kommunikation mit den Kindern, wenn die Eltern das selber mit sich selber praktizieren. Das heißt, ein emotionales Klären Tom abzuholen, dann ist das schon vor der Pubertät passiert. War klar. Die Pubertät oder die Zeit ist natürlich die, wo wir noch mehr in dieses eigene Ich. Wir wollen dieses Ich nur mehr ausprägen. Und dazu brauchen wir die Konfrontation mit den Eltern in der Zeit, um uns selber noch mehr zu definieren.

Das heißt an dieser sag jetzt mal physische Schwelle, wo wir zum erwachsenen erwachsenen Frau, zum erwachsenen Mann innerlich auch sexuell reifen. Da ist vorher entweder dieser Samen gelegt worden soll hier jetzt neu oder eben nicht. In der Zeit ist es natürlich so schwierig, weil in der Zeit ist es immer das ist zumindest in unserer Gesellschaft immer immer der Fall, dass wir uns halt ja da ganz bewusst von unseren Eltern distanzieren.

Das heißt, es müsste eigentlich schon als Kind ganz oft die Erfahrung gewesen sein Ich darf mich mit meinen Emotionen mitteilen, mit denen, wie es mir geht. Und ich treffe da sozusagen auf offene Ohren und auf ein offenes Herz bei den Eltern. Und sie sind vor allem auch in der Lage, das damit umzugehen oder haben es selber auch gelernt, drüber zu sprechen, oder? Das wäre ja dann die Voraussetzung letztendlich, dass Eltern auch das Gefühl kennen, dieses sich anderen zuwenden mit, mit samt, mit den eigenen inneren Anliegen, oder?

Ja, ja, ja eben mit sich selber. Einfach mal überhaupt da Vokabeln dafür haben. Also hatte ich, ich hatte das nicht gelernt. Als Kind kann man das als Erwachsener erst im Zuge meiner persönlichen Entwicklung vor, die vor 12 Jahren gestartet ist, erst angeeignet. Wörter dafür zu finden, also unser Vokabular für jetzt, wie es mir geht. Es ist für die heute nur sehr eingeschränkte gefiehl fühlen so viel haben so wenig Wörter dafür. Und ja, wenn das.

Wenn diese Kompetenz unserer Eltern die kappt haben, wenn sie damit sich selber nicht klar waren, dann haben sie uns das natürlich als Kinder schwer vermitteln können und sie nicht falsch verstehen. Ich glaube dir, Michael und mir. Uns liegt es fern, irgendwie anklagend hier über die Generation unserer Eltern zu sprechen.

Ich kann es auch vollstens verstehen. Ja, woher soll das kommen, wenn. Natürlich. Wahr ist es auch. Eine Generation, wo es noch um ganz andere Dinge ging. Da ging es ums Überleben. Erstmal nur um Tiere versorgen. Und das ist. Na, die Eltern waren beschäftigt mit richtiger Arbeit, mit körperlicher Arbeit. Da will keiner heimkommen.

Und noch was was ein Kind hören, was ihnen jetzt sowas das Kind kann irgendwie belastet, weil einfach die verschiedenen Generationen Sana'a sinnbildlich für verschiedene Bewusstseinsstufen unserer Eltern damals stand halt einfach ein anderes Bewusstsein heißt anderer Umgang mit sich selber im Raum oder war wohl überhaupt möglich. Wir haben jetzt das große Glück, dass wir von der Entwicklung, wo auch unsere Eltern und unsere Großeltern und die Generationen dafür dazu beigetragen haben. Die haben ja dazu beigetragen, dass wir heute auf diese Bewusstseinsstufe sind, dass wir uns damit beschaffen befassen können.

Die haben wirtschaftliche Grundlagen gelegt, die haben eine finanzielle Grundlage, die haben ökonomisch, die haben all das auch. Diese Dinge mussten ja passieren, damit wir heute den Rahmen haben, um uns so bewusst mit uns zu befassen und die Möglichkeiten haben, das mit uns anders zu machen und dann auch eben mit unseren Kindern anders umzugehen. Ja. Das meint er ja. Tschuldigung, aber ich wollte mir jetzt nur einen weiteren Schritt weiter gehen.

Also wenn du nochmal den davor da vielleicht nur ganz kurz. Es ist einfach. Für uns ganz, ganz wichtig, dass wir da. Dass das verstehen. Rausgehen aus dieser Haltung Meine Eltern haben, was macht oder nicht Macht, sondern ist okay. Wir haben heute die Möglichkeit und wenn ihr mir die Möglichkeit haben, haben aber auch die Verantwortung, so sehe ich das auch als ich bin. Ich bin ja schon älter als Papa und du willst es werden, das weiß ich irgendwann einmal.

Eine Tanja hielt unter uns. Michael haben wir zwei also sowieso genau. Also von dem her SEKs Sommer auch als unsere aus unserer Verantwortung, das auch zu tun. Wir haben die Möglichkeiten. Also wenn wir dieses Bewusstsein, das jetzt hier uns zur Verfügung steht, auch nutzen, um mit uns anders umzugehen, respektive unseren Kindern eine andere Möglichkeit mit Ja.

Na und? Eine andere Frage, die ich mir noch gestellt habe in diesem Zusammenhang ist auch, wie viel Ablösung von den eigenen Eltern denn nötig ist, um ins Erwachsen sein zu kommen. Also im Sinne von, dass man eben nicht irgendwie noch den Eltern entsprechen möchte oder irgendwie unbewusst jemandem gefallen möchte oder irgendwie doch so geprägt. Also geprägt ist man immer. Aber weißt du, ich meine das es halt noch so einen Einfluss hat. Also inwiefern kann man sich da lösen und wie viel ist da überhaupt nötig?

Ja nicht wirklich frei, sondern ärmer ist.

Es ist auch nötig. Nahm ich nochmal ganz kurze Kurven zurück, weil so zum ersten Teil ist auch wichtig. Okay, wie mach ich denn jetzt? Das ist einfach, das ist dann in Recent Arbeit. Also hingehen und sagen Okay, wenn ich das als Kind von meinen Eltern gekriegt hab an dem Punkt Samel als gelandet. Okay, dann hab ich aber die Möglichkeit über innere Kind Arbeit, über innere Arbeit das in mir nach reifen zu lassen. Das heißt, ich hole dieses Kind dann ab.

Ich bin dankbar für nicht, dass Person für dieses Kind in mir das aufgrund, dass es keine Vorbilder hatte oder einfach bestimmte Situationen erlebt hat, da emotional stehengeblieben ist. Ich hol es da ab, okay. Und das ist der Prozess, den wir im Coaching machen. Genau. Also das cool übrigens.

Wir sind eben ein cooler Prozess.

Ok, ja, wenn jemand denn so mutige wie du. Dann ist es als super superschön für mich, das zu begreifen. Genau. Jetzt zu deiner. Zu der Frage, die du jetzt gestellt hast. Inwiefern braucht es denn eine Abnabelung? Schauprozeß? Den braucht's, finde ich. Total dringend, weil wir alle mit visuell zeigen. Mir fällt da einfach nur ein Satz dazu ein um das nicht falsch verstehen Ich bin sehr katholisch aufgewachsen, war sogar im Bischöflichen Seminar das, was im Gymnasium ein Heim, das quasi die Vorstufe zum zum, zum quasi zum Theologiestudium bei uns war.

Mein Papa wollte früher Priester waren, also ich bin sehr katholisch aufgewachsen und für mich damit annoch in einer gewissen Art und Weise heute mehr verbunden denn je. Gleichzeitig tauchte mir dieser Satz auf Du sollst Vater und Mutter ehren. Genau das ist etwas. Das klingt bei mir immer an, wenn man es um diese Verbindung zu unseren Eltern geht. Weil es in unserer ganzen Gesellschaft einfach verbreitet ist. Ja, ich habe meine Eltern einfach zu ehren. Dieses Ehren bedeutet aber auch für viele von uns eher emotionale Bindung, die mich ja nicht frei sein lässt, die ja auch dazu führt, dass wir nicht loskommen aus.

Sag jetzt mal dem Weltbild unserer Eltern, dieser Ideen, die sie vom Leben Kopfs haben. Das, was sie uns vorgelebt haben. An Miteinander Beziehung führen. Das, was sie uns vorgelebt haben. Keine Ahnung, wie man vielleicht mit Geld oder mit Beruf umgeht. Wie viel Arbeit muss man machen? Was brauche ich diese Dinge, die wir von ihnen so mitbekommen haben? Und dazu ist es einfach total wichtig, an eigenen inneren Prozess zu starten. Wir haben mit mir noch nie gemacht in unserem Coaching, dem Wehrmann im Rahmen des Coachings machen, wo es darum geht, dass ich mich davon löse, in dem Sinne, dass ich sage Hey, ich bin.

Also ich würde sogar so sagen Ich ehre den wegen meiner ganzen Ahnen. Das Hast meiner Großeltern und davor und meiner Eltern. Weil es ist ein verdammtes Wunder, dass ich auf der Welt sein darf durch all diese Menschen, die da vor mir in meiner Familie gelebt haben. Punkt. Ganz wichtig. Labung. Ich ehre diesen Weg. Ich bin meinen Eltern gegenüber dankbar für dieses Geschenk, das sie mir gemacht haben. Das Geschenk Leben. Punkt. Und dann ist ganz wichtig und für mehr aber auch nicht.

Darüber hinaus bin ich vollkommen frei zu entscheiden, wie ich dieses Leben gestalte Ich bin frei von dem, wie meine Eltern diese Welt gesehen haben. Ich bin frei, bis sie Beziehungen gelebt haben. Ich bin frei, wie sie mit Geld umgegangen sind. Ich bin frei, wie sie selbst glauben, wie viel mehr arbeiten muss, dass Arbeit anstrengend sein muss. 49 Stunden Arbeiten, was er eigentlich sind alle Ideen, die unsere Eltern in sich getragen haben.

Auch aus einem bestimmten Grund. Und genau mit, auch aus einer bestimmten Grund. Und auch schon, weil sie es ja auch schon mitbekommen hatten. Das heißt, es gibt so viele. Wenn ich in dem nur bin, dann habe ich so viele Erwartungen unbewusst in mir, auch meinen Eltern gegenüber, wo ich das immer noch erfüllen will. Das ist aber gar nicht meins. Deswegen ist dieser Prozess ganz wichtig, mal zu schauen okay. Hey, es gibt einen Teil von mir, der will.

Als Kinder sind unsere Eltern einfach die Bezugspersonen. Das halten wir wollen immer ihnen gerecht werden. Wir tun uns auch auf unbewusster Ebene ganz wichtig. Nicht rational, sondern unbewusst. Ganz schwer, es anders zu machen wie sie. Das ist das, wo wir dann als Erwachsene leben, unseren Job. Okay, ich wollte eigentlich das, genau das wollte ich nicht mehr so schön, aber ich wollte so nicht werden. Oder wo man dann merken manche Züge in uns das genau ist.

Genau. Jetzt bin ich gleich. Ich. Nein. Ist er auch schön.

Also es zeigt ja auch die uneinheitliche ist total unkompliziert, wenn es irgendwelche keine Ausdrucksformen sind. Oder wenn ich mal Gastländer, so habe ich mein Zuhause in der Küche losing und irgendwie so vor mich hin zu adeln. Quälerei, Jahre Kardan übertrieben. Und dann denke ich mir oh yes, das kenne ich von meinem Papa. Also das hat ja schöne Seiten. Das ist ja okay. Aber wenn es darum geht, es um so Grundlegendes wie darf ich leben, wie darf ich Beziehung führen?

Wie darf ich mein mein Leben gestalten? Wie frei bin ich da? Dann wird's heute nicht mehr so schön, sondern das engt uns halt ein. Und dann kann man in einem inneren Prozess gehen, der es uns viel leichter macht zu sagen Okay, ich bin dankbar für dieses Leben. Und alles darüber hinaus. Dieses Leben ist ein Geschenk, das unsere Eltern Gene gegeben haben. Sie selber haben ja nicht darauf. Du musst es so machen. Sie sagen ja nicht, du musst es so machen wie mir.

Naja.

Nein. Im Gegenteil. Doch im Gegenteil. Ganz oft kommt es, musst du selber wissen. Und ja, so wie es für dich passt.

Alles egal. Ganz egal. Es gibt auch Eltern, die sagen na ja, das muss man aber so und so machen. Ganz egal was sie sagen oder nicht sagen. In Wahrheit ist dieses Geschenk frei. Es geht darum, für unsere innere Haltung einzunehmen, die uns erlaubt, uns von diesen loyalen Verhalten, das wir an den Tag legen. So wie ich das muss, genauso machen. Ich darf es nicht anders machen. Ich darf meine Eltern nicht verraten, uns davon zu distanzieren.

Das geht über den inneren Prozess, den man machen kann, wo wir einfach merken, okay, wo klar wird, dass unsere Eltern auch viel mehr sind als die Persönlichkeit, die sie gelebt haben. Die sind ja auch Seele. Die sind ja auch inneres, weises Wesen. Wenn man erst mal innerlich gespürt hat und dazu Bild hat, die macht das halt über innere Bilder. Wenn man das Bild mal in sich verinnerlicht hat, dann merkt man okay vor.

Meine Eltern haben ja alles, was sie selbst brauchen in sich. Also kann ich gar nicht zuständig sein. Das macht es heute leichter, sich Stück für Stück. Aus diesem sein Verhalten zu verabschieden und sich zu lösen, dann auch eine aus dieser genau unsichtbaren Verbindungen oder was? Wie man es auch nennen möchte, ja, sie sind Fesseln im negativen Sinne oder dieses Ja, angebunden sein, sich nicht ganz frei fühlen oder wie auch immer immer so in diesen Konflikt zu sein zwischen ist es jetzt okay oder nicht?

Und frag mich das und was denken sie darüber?

Und so haben wir einer meiner Mentoren, der Wolfgangsee mal gesagt, dass ein Gummibänder seine emotionale oder Gummibänder, die uns an unsere Familie oder das wie unsere Vorfahren gelebt haben, halt einfach binden. Und die kann man, kann man aber ganz bewusst, ganz bewusst lösen. Genau und sich da da freimachen. Das ist, finde ich sehr sehr wichtiger Prozess. Sehr sehr.

Das klingt total schön. Also ich merke auch, es fühlt sich ganz frei an. Und ja, es ist total wichtig und es sind so Dinge, finde ich, die einfach auch zu kurz kommen. Nein. In unserem. In unsere Ausbildung oder in unserem Leben oder in ihren Bildung. Da wir auch irgendwann. Das ist so so essentiell. Weil ich das ja auch bei vielen anderen Menschen mitkriegt, dass sie eben solche Gedanken haben oder irgendwelche Jassen meinen, sie müssen Rechenschaft ablegen für irgendwas, oder?

Ja, sind sie in diesen Zwängen noch gefangen und es schränkt ja so ein und das wäre dann so wie du es erzählst, ganz einfach. Denn durch diese Arbeit ein ganz freies Lebensgefühl zu bekommen, naja, also.

Es ist Schauprozeß. Ich bin die ich bin selten, ich bin kein großer Freund davon zu sagen, hätte es ganz easy. Man macht es in einem Prozess und dann braucht es, wie bei allem, was man innere Arbeit macht, mehr eigene Aufmerksamkeit und das Bewusstsein dahin, dass sich das immer und immer wieder macht. Und das kann man dann ganz speziell auch im Kontakt mit den eigenen Eltern wirklich machen. Okay, ich räume dieses innere Bild wieder her und damit löse ich mich ja auch wenn der Mensch vor mir ganz anders ist, sich ganz anders verhält, wenn ich dieses innere Bild.

Da geht es darum, dass ich meinem Unterbewusstsein was anderes vermittle und ich das mir bewusst halte, dann funktioniert es über die Zeit ganz, ganz cool. Es ist zumindest meine neue Erfahrung gemacht und immer klar Übung braucht es immer.

Das ist logisch. Naja, das ist nicht. Von heute auf morgen geht es auch, klar, aber die ist es einfach zu wissen. Es gibt da eine Möglichkeit, die nicht schmerzhaft ist, also die nicht mit Distanzierung oder Verletzungen oder so zu tun hat. Na, das ist einfach echt schön.

Naja, also das ist mir wie in vielen Beziehungen. Manchmal braucht es heute herrscht mal bis Distanz, um mich erst mal um mich selber kümmern zu dürfen, weil ich mal. Ich habe viele Klienten, die ich da finde. Ich muss diesen Kontakt, egal ob es jetzt die Eltern sein oder Partner wer immer gerade so uns herausfordern. Ich muss dann erst mal quasi ja für mich jetzt. Reduzieren, zumindest damit ich da für mich klar werde und wenn ich für mich klar bin, dann kann ich ganz leicht wieder einen Schritt in die Richtung z.B. meiner Eltern darauf, snafu zu gehen.

Es muss aber auch gar nicht sein, sondern ich kann sagen Okay, ich muss jetzt kein Katha reinhauen, weil ich jetzt mal merke, irgendwas Bohrturm tut mir da nicht gut, sondern ich kann einfach lernen, mit mir selbst anders umzugehen. Es ist jetzt. Ich glaube ja, dass die Tage mal beim Thema Erwartungen a darüber gesprochen. Es ist jetzt neu, wenn wir merken, unsere Eltern und wir selbst haben nur Erwartungen, unseren Eltern gerecht zu werden, dann ist es jetzt mal etwas zu sagen.

Okay. Moment mal, das ist Ihre Sicht der Dinge. Das ist die Idee, die die Vorstellungen, die die die Überzeugungen meiner Eltern, die sie haben und ich selbst bin. Aber der Entscheider sagt Okay, lass ich das in mein Feld, lass ich das in mein System eindringen und fühle mich dann auch so okay. Ich muss dem gerecht werden. Ich will das erfüllen oder sag ich. Moment mal, okay, ich lass das da. Und ich bleib bei mir.

Das ist sie.

Und ich fühle in mich was, was mir entspricht und kann dann aber eben halt auch als Erwachsene wieder handeln. Also das ist ja da kommen wir dann wieder zurück zum Anfang des Lernens. Der andere Schritt dann da in die Handlungsfähigkeit zu kommen und sich eben dann nichts im Kind zu fühlen, uns wieder hilflos zu sein.

Ja klar, der das ist dann der dauernde Prozess. Das ist eine ist, mich von meinen Eltern zu lösen, zu sagen Hey, danke für das Geschenk Leben. Aber ich mache Mainz draus. Das ist so auf der Ebene der erwachsenen Frau in deinem Vorher. Und das andere ist zu sagen Okay, wenn ich jetzt im Kontakt mit meinen Eltern versucht bin, emotional in dieses Kind zu rutschen, dann zu sagen Okay, ich wende mich innerlich ein Kind in mir zu und kümmere mich darum.

Und das kann man immer ja vorsorglich machen. Okay. Heute stehen steht Treffen sonntags Mittagessen mit meinen Eltern an oder was ich wieder tue, ist vielleicht schwierig. Okay, kümmere ich mich zuerst mal um mein Leben ganz bewusst. Und heute mir dieses innere Bild meiner Eltern, von denen ich mich freimacht, auch ganz bewusst, dann wird es heute leichter haben.

Ja, meine. Unsere Bedenken, unsere Eltern helfen uns halt bis zu guter Letzt ja, dass wir uns in uns in unsere eigene Kraft und Stärke kommen.

Klar, das ist ja letztendlich, wie wir es auch immer sagst mit der Partnerschaft. Es sind dann auch immer Spiegel, wo man dann wieder merkt, wo man, wo man gerade noch selber mit sich nicht im Klaren ist oder wo man sich eben noch beeinflussen lässt oder irgendwie ja noch nicht ganz in seiner Kraft ist. Ja, da bist du dann halt immer auch angreifbar an genau diesen Punkten.

Ja, definitiv defined. Ja, cool. Das war jetzt auf jeden Fall schon mal sehr aufschlussreich. Wir zwei werden das dann auch direkt miteinander in einer unserer nächsten Termine machen. Ja, Michaela, die auf jeden Fall herzlichen Dank für unseren offenen Austausch hier und die Bereitschaft des hier so quasi. Unter uns gesagt hat.

Sehr gerne. Vielen Dank. Danke dir. Es war mir eine große Freude.

Und wenn du auch Lust hast da draußen, du das Körners demnächst wohl so einen Weg wie die Michaela, dann möchte für mich auch gehen. Ja, dann mal herzliche Einladung, das zu tun. Ich freue mich von dir zu hören. Schreib mir gerne an infolge davon Backdoor komm und das soll's für heute gewesen sein. Bis zum nächsten Mal, da Stefan Serums.



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